Wenn du mit Social Media arbeitest, gehört KI inzwischen einfach dazu. Trotzdem gibt es bestimmte Aufgaben, bei denen du sicherlich noch zögerst. Vielleicht waren die Ergebnisse bisher nicht überzeugend. Vielleicht hast du einfach mehr erwartet. Oder du hast einfach noch nicht herausgefunden, wie du wirklich das Beste aus KI herausholen kannst.

Eines steht fest: Wir verschwenden im Arbeitsalltag noch immer Zeit mit Aufgaben, die KI längst vereinfachen könnte.

In diesem Newsletter schauen wir uns vier typische Situationen aus dem Social-Media-Alltag an und zeigen dir, wie groß der Unterschied sein kann – je nachdem, ob du ganz ohne KI arbeitest, sie gezielt einsetzt oder wirklich das Maximum aus ihr herausholst.

• Content erstellen, ohne stundenlang auf eine leere Seite zu starren.

• Deine Mitbewerber analysieren, ohne Tabellen bis spät in die Nacht zu pflegen.

• Deine Social-Media-Kanäle genauer unter die Lupe nehmen als ein Optiker.

• Reports erstellen, ohne Zahlen aus fünf verschiedenen Tools zusammenzusuchen.

Such dir dein Szenario aus und los geht's!

#1. Content-Erstellung

Ohne KI: der klassische Weg

Content zu erstellen gehört zum Alltag jedes Social-Media-Managers. Und wir wissen alle: Vor einem leeren Content-Plan zu sitzen und ihn mit Ideen füllen zu müssen, kann ganz schön frustrierend sein. Was  sollst du posten, wenn du das Gefühl hast, schon alles gesagt zu haben?

Wenn die nächste Content-Idee auf sich warten lässt, wirfst du einen Blick auf aktuelle Trends, analysierst erfolgreiche Beiträge anderer Accounts oder suchst nach relevanten Aktionstagen.

Mit KI: die einfache Variante

KI kann dir eine Menge Arbeit abnehmen – vorausgesetzt, du nutzt sie richtig. Statt jedes Mal wieder bei null anzufangen, kannst du ihr beibringen, wie deine Marke klingt und welche Art von Content du erstellen möchtest.

Dann entstehen keine austauschbaren Texte voller Emojis und Floskeln, sondern Inhalte, die tatsächlich zu deiner Marke passen.

Tools wie Claude, ChatGPT oder Gemini können dabei zu echten Helfern werden. Entscheidend ist, dass du ihnen die richtigen Informationen und Anweisungen gibst.

Genau dafür haben wir unser KI-Content-Kit für Social Media zusammengestellt. Darin findest du Prompts, Vorlagen und Beispiele, die du sofort nutzen kannst.

Mit KI: fortgeschrittene Version

Ein Claude-Agent, der Claude mit Metricool verbindet, um einen Karussell-Post zu planen, zu erstellen und zu veröffentlichen, ohne dass du alles selbst machen musst. Du gibst nur die Anweisungen und bestätigst jeden Schritt.

Klingt gut? Ist es auch. Du musst nicht mehr zwischen verschiedenen Tools wechseln, bis der perfekte Karussell-Post steht. Der Metricool Carousel Agent übernimmt das für dich.

#2. Wettbewerbsanalyse

Ohne KI: der klassische Weg

Deine Mitbewerber im Blick zu behalten und möglichst viele Daten zu sammeln, kostet meist vor allem eines: Zeit. Du analysierst Profile, vergleichst Kennzahlen, schaust dir erfolgreiche Beiträge an und hältst alle Erkenntnisse in Tabellen fest.

Wenn du diesen Weg gehen möchtest, haben wir etwas für dich vorbereitet: eine Vorlage zur Wettbewerbsanalyse. Damit kannst du deine Mitbewerber nach Plattform sortieren, die wichtigsten Kennzahlen erfassen und zentrale Erkenntnisse für deine Strategie dokumentieren.

Mit KI: Basisversion

Wenn dir beim Gedanken an Tabellen, Kennzahlen und stundenlange Wettbewerbsanalysen schon der Kopf raucht, kommt KI genau zur richtigen Zeit.

Statt Daten manuell zu sammeln und dich durch unzählige Beiträge deiner Mitbewerber zu klicken, übernimmt die Claude-Erweiterung für den Browser einen großen Teil der Arbeit. Du öffnest einfach das Profil, das du analysieren möchtest, aktivierst die Claude-Erweiterung und nutzt den passenden Prompt.

So erhältst du in wenigen Minuten einen Überblick über Inhalte, Strategien und Stärken deiner Mitbewerber – ohne stundenlang Daten zusammentragen zu müssen.

Mit KI: fortgeschrittene Version

Früher hast du Stunden damit verbracht, Daten deiner Mitbewerber zu sammeln, zu sortieren und auszuwerten. Heute reichen dafür oft nur wenige Klicks. Genau hier setzt Metricool Studio an.

Du bekommst nicht nur die Daten, sondern auch deren Einordnung. Das Tool hilft dir dabei, Muster zu erkennen, Stärken und Schwächen zu identifizieren und konkrete Schlüsse aus den Ergebnissen zu ziehen. Außerdem kannst du nach Content-Ideen fragen, Strategien vergleichen oder herausfinden, was deine Mitbewerber erfolgreich machen und was deiner eigenen Strategie noch fehlt.

Der Unterschied liegt dabei im Prompt. Je genauer deine Anfrage, desto hilfreicher die Ergebnisse. Eine Aufforderung wie „Analysiere diese beiden Accounts“ liefert meist nur oberflächliche Erkenntnisse. Beschreibe stattdessen genau, was du wissen möchtest und worauf der Fokus liegen soll.

Probiere zum Beispiel diesen Prompt aus:

Analysiere die Instagram-Performance von Coca-Cola und vergleiche sie mit
[Mitbewerber 1], [Mitbewerber 2] und [Mitbewerber 3] für die letzten
zwei Monate.

Erstelle folgende Tabellen:

• Die 10 erfolgreichsten Reels jeder Marke, sortiert nach Aufrufen, mit:
Thumbnail, Beschreibung, Veröffentlichungsdatum, Aufrufen, Likes,
Kommentaren und Engagement-Rate.

• Die 10 erfolgreichsten Beiträge (ohne Reels) jeder Marke, sortiert nach
Engagement-Rate, mit:
Thumbnail, Beschreibung, Content-Format, Veröffentlichungsdatum,
Reichweite, Likes, Kommentaren und Engagement-Rate.

Füge anschließend die folgenden Analyseblöcke hinzu:

  1. WAS DIE MITBEWERBER BESSER MACHEN

Analysiere für jeden Mitbewerber die 2–3 Muster, die das bessere Ergebnis erklären. Berücksichtige dabei Themen, Formate, Caption-Struktur und Veröffentlichungsfrequenz.

  1. CONTENT-GAPS

Vergleiche diese Muster mit Coca-Cola und zeige, was Coca-Cola systematisch anders macht – oder schlechter nutzt. Achte dabei besonders auf Formate, Themen und Veröffentlichungsfrequenz.

  1. WAS IN DEN NÄCHSTEN 30 TAGEN GETESTET WERDEN SOLLTE

Gib 5 konkrete Empfehlungen auf Basis der Daten. Zeige bei jeder Empfehlung:

• was getestet werden sollte
• in welchem Format
• von welchem Muster welches Mitbewerbers die Idee inspiriert ist

Wichtig: Die Accounts, die du analysieren möchtest, müssen zuerst im Bereich „Mitbewerber“ hinzugefügt werden.

Nutze diesen Code und sichere dir 30 Tage gratis für den Tarif deiner Wahl, damit du alles in Ruhe ausprobieren kannst: REPORTINGISCOOL

#3. Audit

Ohne KI: der klassische Weg

Eine wirklich gründliche Analyse deiner Social-Media- Kanäle und deiner Strategie auf den verschiedenen Plattformen braucht Zeit. Und zwar nicht nur ein bisschen.

Du schaust dir jeden Kanal einzeln an, prüfst Follower, Beiträge, Interaktionen, Tonalität, Stärken, Schwächen und viele weitere Faktoren. Anschließend wiederholst du den gesamten Prozess für deine Mitbewerber, damit du die Ergebnisse vergleichen und daraus konkrete Maßnahmen ableiten kannst.

Schnell ist das nicht. Aber wenn du fundierte Entscheidungen treffen möchtest, kann sich der Aufwand lohnen.

Falls dir der Einstieg in eine so umfangreiche Analyse schwerfällt, hilft dir diese Anleitung dabei, strukturiert vorzugehen.

Mit KI: Basisversion

Im Grunde verfolgst du denselben Ansatz wie zuvor – nur mit einer KI an deiner Seite, die dir einen Teil der Arbeit abnimmt.

Dadurch wird der Prozess schneller und deutlich angenehmer. Wähle die KI deiner Wahl und arbeite dich mit gezielten Prompts Schritt für Schritt zu den Informationen vor, die du brauchst.

Wichtig ist allerdings: KI-Tools haben aufgrund technischer Einschränkungen und ihrer Nutzungsrichtlinien nicht auf alle Daten Zugriff. Deshalb eignen sie sich besonders gut als Unterstützung bei qualitativen Analysen, strategischen Fragen, Branchentrends oder der Interpretation von Ergebnissen.

Die eigentliche Stärke liegt also nicht darin, jede Kennzahl automatisch auszulesen, sondern darin, aus vorhandenen Informationen schneller Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Mit KI: fortgeschrittene Version

Mit Metricool Studio wird ein Social-Media-Audit deutlich einfacher. Deine Kanäle sind bereits verbunden, die Daten liegen vor – du musst nur noch die richtigen Fragen stellen.

Formuliere einen Prompt und lege fest, welche Marken, Kennzahlen, Zeiträume oder Erkenntnisse du analysieren möchtest. Ob Performance-Analyse, Content-Audit oder Wettbewerbsvergleich: Du erhältst die Antworten innerhalb weniger Sekunden statt nach stundenlanger Auswertung.

Besonders praktisch: Die Ergebnisse lassen sich direkt über einen öffentlichen Link teilen. So kannst du Analysen und Erkenntnisse sofort an Kunden, Kollegen oder dein Team weitergeben, ohne zusätzliche Berichte erstellen zu müssen.


Jeder kennt jemanden, der einfach drauflos postet, nie einen Blick in die Analytics wirft oder immer noch glaubt, dass #fyp der Schlüssel zum Erfolg ist.

Leite diese E-Mail an diese Person weiter. Manchmal zeigt sich wahre Freundschaft auf ungewöhnliche Weise. 😌

#4. Analyse & Reporting

Ohne KI: der klassische Weg

Du öffnest jede Plattform einzeln, suchst die wichtigsten Kennzahlen heraus, kopierst sie in eine Tabelle und versuchst anschließend, daraus Erkenntnisse abzuleiten.

Das funktioniert, kostet aber Zeit.

Und wenn du schon einmal eine Excel-Tabelle geschlossen hast mit dem Gedanken: „Sieht eigentlich ganz gut aus“, ohne genau sagen zu können, warum, dann kennst du die Grenzen dieses Ansatzes wahrscheinlich bereits.

Mit KI: Basisversion

Mit Metricool kannst du direkt in den Reporting-Bereich gehen und deinen Daten Fragen stellen.

Zum Beispiel:

• Welches Format erzielt aktuell die besten Ergebnisse?
• Wann erreichst du die meisten Nutzer?
• Wie entwickelt sich deine Performance im Vergleich zu deinen Mitbewerbern?

Da deine Accounts bereits verbunden sind, musst du keine Daten mehr zusammensuchen. Stattdessen erhältst du die Antworten in wenigen Sekunden – und nicht erst nach einer Stunde Analysearbeit, für die im Alltag oft die Zeit fehlt.

Mit KI: fortgeschrittene Version

Verbinde den MCP von Metricool mit Claude oder ChatGPT – und plötzlich kannst du weit mehr analysieren als nur deine Social-Media-Kennzahlen.

Verknüpfe deine Daten mit Verkäufen aus Shopify, App-Downloads, Leads aus Formularen oder anderen Geschäftskennzahlen. So erkennst du nicht nur, welche Inhalte Reichweite erzeugen, sondern auch, welche tatsächlich Ergebnisse für dein Unternehmen liefern.

Erzielen deine Reels mehr Verkäufe als deine Karussell-Posts? Welche Plattform bringt die meisten Leads? Welche Kampagnen sorgen für die meisten Conversions?

Statt Vermutungen erhältst du Antworten auf Basis deiner Daten.

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LinkedIn führt neue Kennzahlen ein: Mitglieder können jetzt sehen, wie viele Aufrufe ihre Beiträge von Kontakten und wie viele von Personen außerhalb ihres Netzwerks erhalten.

YouTube kündigt eine neue Kennzeichnung für KI-generierte Inhalte an. Die Markierung soll einfach, klar sichtbar und direkt im Video erkennbar sein.

Neue Lizenzvereinbarung zwischen der Universal Music Group und TikTok.

X/Twitter führt eine eigene Reaktionsvideo-Funktion ein. Nutzer können ihre Reaktionen auf Videos direkt auf der Plattform aufnehmen und veröffentlichen.

Instagram erweitert die Teleprompter-Funktion aus der App Edits und integriert sie nun direkt in die Haupt-App.

PS

Ich weiß nicht, ob ich dir das schon einmal erzählt habe, aber ich liebe „Was wäre wenn?“-Geschichten. Also eine Fragen wie: „Was wäre passiert, wenn ...?“ oder „Wie hätte sich alles entwickelt, wenn ...?“

Ich stelle mir unglaublich gern alternative Verläufe der Geschichte vor. Kleine Entscheidungen oder Zufälle, die vielleicht alles verändert hätten.

Diese Woche habe ich gelesen, dass der 1. Juni der 100. Geburtstag von Marilyn Monroe gewesen wäre. Wusstest du, dass sie fast die Hauptrolle in Breakfast at Tiffany's gespielt hätte?

Sie war die erste Wahl von Truman Capote, dem Autor der Romanvorlage. Doch Marilyn lehnte die Rolle ab und schließlich wurde sie von Audrey Hepburn gespielt.

Seitdem frage ich mich: Wie wäre der Film geworden, wenn Marilyn zugesagt hätte?

Welches „Was wäre wenn?“ fasziniert dich am meisten und geht dir immer wieder durch den Kopf?

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