Metricooler, diese Woche haben wir unsere LinkedIn-Studie 2026 veröffentlicht – die umfassendste, die wir bisher gemacht haben. Dafür haben wir 673.658 Beiträge von fast 65.000 Accounts analysiert und zum ersten Mal  sowohl Unternehmensseiten als auch persönliche Profile berücksichtigt.

Wenn du die Studie schon gelesen hast, antworte gern auf diese E-Mail und sage uns, welcher Punkt dich am meisten überrascht hat. Oder teile deine Meinung zu der Studie auf Social Media – darüber freuen wir uns auch. Falls du noch nicht reingeschaut hast: Den Link zu der Studie findest du unten.

Die Studie umfasst über 40 Seiten – hier sind ein paar Insights, die uns besonders überrascht haben:

–13 % Likes, aber +14 % Engagement

Likes sind um 13 % zurückgegangen, Kommentare um 17 %, Shares um 10 %. Auf den ersten Blick wirkt es, als würde auf LinkedIn weniger los sein.

Und trotzdem ist das Engagement auf LinkedIn  um 14 % gestiegen. Klingt erstmal widersprüchlich, ist es aber nicht.

Der Grund dafür sind die Klicks.

Jedes Mal, wenn jemand:

• durch dein Karussell klickt
• auf einen Link geht
• dein Video ansieht

…zählt LinkedIn das als Interaktion – auch wenn man sie nicht direkt sieht. Diese „unsichtbaren Interaktionen“ nehmen zu, bei kleinen genauso wie bei großen Accounts.

Was du daraus lernen kannst: Höre auf, dich an Likes festzuklammern, und achte mehr auf Klicks. Sie zeigen dir am besten, ob dein Content wirklich etwas bewegt.

+51 % mehr Impressionen bei Beiträgen mit Link

Links schaden der Reichweite? Das hält sich hartnäckig – stimmt aber so nicht. Unsere Daten zeigen: Beiträge von Unternehmensseiten mit Link erzielen im Schnitt 51 % mehr Impressionen und 40 % mehr Interaktionen.

Bei persönlichen Profilen sieht es anders aus: Dort gehen Impressionen um 27 % und Interaktionen um 20 % zurück.

Die richtige Antwort ist also weder „immer mit Links posten“ noch „nie Links hinzufügen“. Es kommt darauf an, wo du postest, wen du erreichen willst – und ob dein Content rund um den Link wirklich überzeugt.

Ein Link zu einer Studie, einem Report oder einem Webinar kann echten Mehrwert liefern. Ein Link zur eigenen Website mit schnell geschriebenem Text eher nicht.

➔ Was du daraus lernen  kannst: Wenn du eine Unternehmensseite betreust, höre auf, Links im ersten Kommentar zu verstecken. Setz sie direkt in den Beitrag – und erkläre kurz, warum sich der Klick lohnt.

+77 % mehr Kommentare bei Beiträgen mit  Fragen

Beiträge mit einer Frage bekommen deutlich mehr Kommentare – im Schnitt +77 %. Mit einer klaren Call-to-Action sind es sogar bis zu 80 %.

LinkedIn ist ein bisschen wie eine Veranstaltung, bei der sich am Anfang kaum jemand kennt. Wenn niemand den ersten Schritt macht, passiert oft gar nichts. Genau dabei helfen Fragen oder klare Aufforderungen: Sie bringen Bewegung rein.

➔ Was du heute direkt umsetzen kannst: Stelle offene Fragen oder fordere gezielt zum Kommentieren auf. So machst du es anderen leichter, sich einzubringen.

Und noch ein einfacher Trick: Setze selbst den ersten Kommentar. Dann wirkt dein Beitrag nicht leer und andere springen eher mit auf.

Mit Metricool kannst du deine LinkedIn-Posts planen und direkt den ersten Kommentar unter dem Post  hinterlassen. So erscheint er automatisch, sobald dein Beitrag, Karussell oder Video online geht.

Die ersten 48 Stunden sind entscheidender, als du denkst

Dieses Ergebnis hat uns wirklich überrascht: Rund die Hälfte aller Impressionen entsteht in den ersten 48 Stunden ⏳

Und bei Interaktionen sieht es ähnlich aus:

Bei persönlichen Profilen kommen fast 40 % aller Interaktionen schon am ersten Tag zustande. Bei Unternehmensseiten sind es etwa 35 %.

Das zeigt ziemlich klar: Wann du postest, ist fast genauso wichtig wie der Inhalt selbst. Deshalb solltest du hier nicht einfach nach Gefühl gehen.

➔ Was du direkt umsetzen kannst: Nutze die Funktion „Beste Zeiten“ für LinkedIn in Metricool und finde heraus, wann sich dein Post am meisten lohnt.

Willst du maximale Sichtbarkeit, poste zu Zeiten mit viel Aktivität. Willst du weniger Konkurrenz, wähle ruhigere Zeitfenster.

Karussells bringen mehr Engagement, Interaktionen und Reichweite

Karussells werden seltener genutzt als Einzelbilder, Videos oder Multi-Image-Posts – sowohl bei persönlichen Profilen als auch bei Unternehmensseiten.

Und trotzdem liefern sie die besten Ergebnisse: Sie sorgen für das meiste Engagement und – zusammen mit Multi-Image-Posts – auch für besonders viele Interaktionen und Reichweite.

Die Zahlen sprechen für sich:

  • 611,15 Interaktionen pro Beitrag

  • 49,52 % Engagement

  • 593,97 Klicks pro Beitrag

Aber der Schlüssel ist nicht, einfach irgendein Karussell zu posten. Es geht darum, direkt mit der ersten Slide zu überzeugen, eine klare Idee durchzuziehen und jede einzelne Slide sinnvoll aufzubauen. Dazu gehört auch ein sauberes Design mit echtem Mehrwert – und Text, der auf den Punkt ist.

Und ganz wichtig: Am Ende gehört eine klare Call-to-Action dazu.

➔ Was du direkt umsetzen kannst: Du vermeidest Karussells, weil dir der Aufwand mit PDFs zu groß ist? Verständlich. Mit Metricool kannst du einfach Bilder hochladen – und wir sorgen dafür, dass sie automatisch als Karussell veröffentlicht werden.

Ressourcen, um deine Performance auf LinkedIn weiter zu verbessern

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LETNE MIT METRICOOL

The data is in, and experts break it down

Spoiler: the 2026 LinkedIn Study is coming very soon. We analyzed over 600k posts to understand where the platform is heading, how engagement has shifted, why Company Pages matter more than ever, and which format you should be betting on.

Join us for a free webinar where we walk through everything the data is telling us, with:

Gigi Robinson: (34k followers on LinkedIn) Creator economy strategist, founder of Hosts of Influence. Partnered with over 100 brands, including Adobe, Spotify, and LinkedIn.

Brandon Smithwrick: (55K followers on LinkedIn) Award-winning marketer, B2B creator, and creator of Content to Commas newsletter. Named to Forbes 30 Under 30 for Marketing & Advertising.

📅 April 22, 2026 | 12 PM EST | Online + Free

PS

Coachella ist wieder überall in den sozialen Netzwerken – nur geht es längst nicht mehr um die Musik.

Die Memes rund um Justin Bieber, der vor 150.000 Menschen YouTube-Videos abspielt, waren (natürlich) unsere Favoriten. Selbst Katy Perry wusste nicht so recht, was sie davon halten soll.

Das Festival hat sich in den letzten Jahren ziemlich verändert. Früher war es ein Traum für Musikfans – heute ist es irgendwie etwas anderes.

Die sozialen Netzwerke haben das ganze Erlebnis komplett verändert. Wir haben uns das hier genauer angeschaut 💛

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