
Metricooler, es gibt zwei Arten, TikTok zu nutzen.
Die erste: posten, wenn du gerade Zeit hast, einen trendingen Sound auswählen und hoffen, dass der Algorithmus heute gute Laune hat. (Spoiler: Der Algorithmus hat keine guten oder schlechten Tage. Er hat Regeln.)
Die zweite: diese Regeln verstehen. Deine Daten kennen und wissen, was du ändern musst, damit dein nächstes Video mehr Reichweite bekommt. Genau darum geht es heute: 5 Erkenntnisse aus unserer TikTok-Studie 2026 – und wie du sie direkt für deine Strategie nutzen kannst:
• Woher die Aufrufe kommen: Der „Für dich“-Feed sorgt für 7 von 10 Views
• Hashtags: Mit ihnen kannst du bis zu 10 % mehr Interaktionen erzielen
• Wann du posten solltest: Was machst du heute Abend um 20 Uhr?
• Die richtige Tonspur: Sounds werden 72 % häufiger genutzt als noch vor einem Jahr
• Das beste Format: Video oder Karussell?
#1 Mach dir den „Für dich“-Feed zum Freund
„7 von 10 Aufrufen kommen über den ‚Für dich‘-Feed.“
Der „Für dich“-Feed ist im Grunde wie der angesagteste Club im Internet. Der Algorithmus steht an der Tür – und wenn dein Video nicht überzeugt, kommst du gar nicht erst rein. Hart, aber so funktioniert TikTok nun mal. Und nein, den Algorithmus interessiert es nicht wirklich, wie lange du an dem Video gesessen hast.
Die Frage ist also: Woran erkennt TikTok, ob ein Video weiter ausgespielt werden soll?
Vor allem an diesen Dingen:
• Die ersten Sekunden: Wenn Nutzer direkt weiterscrollen, wird dein Video meistens kaum noch ausgespielt.
• Die Wiedergabedauer: Je länger sich Nutzer dein Video anschauen, desto stärker ist das Signal für den Algorithmus.
• Gespeicherte und geteilte Videos: Genau diese Interaktionen zeigen TikTok, dass dein Content mehr Menschen ausgespielt werden sollte.
Was du hier machen solltest: Schau dir deine Analytics an – entweder direkt in TikTok oder in dem Tool, das du nutzt – und prüfe, wie viele deiner Aufrufe über den „Für dich“-Feed kommen.
Ist der Anteil hoch, arbeitet der Algorithmus eher für dich als gegen dich. Ist er niedrig, liegt das Problem oft am Hook oder daran, dass die Wiedergabedauer zu schnell einbricht.
Metricool zeigt dir all diese Daten direkt in der Content-Analyse an, ohne dass du jedes einzelne Video mühsam in der App öffnen musst.

„TikTok-Beiträge mit mindestens einem Hashtag erzielen fast 10 % mehr Interaktionen.“
Bringen Hashtags eigentlich noch etwas?
Diese Diskussion gibt es gefühlt schon so lange wie soziale Netzwerke selbst.
Die kurze Antwort: ja. Aber nicht wahllos und nicht mit zwanzig Stück unter jedem Video. Unsere Daten zeigen, dass schon ein einziger passender Hashtag die Interaktionen deutlich steigern kann.
Warum? Weil Hashtags dem Algorithmus helfen zu verstehen, worum es in deinem Content geht und wem er ausgespielt werden sollte. Und genau das wird immer wichtiger: Die Aufrufe über Hashtags sind im Vergleich zum Vorjahr um 114 % gestiegen.
Unser Tipp ist - und die Daten bestätigen es: Nutze lieber 1 oder 2 wirklich passende Hashtags. Mehr bringt hier oft weniger. Wichtig ist vor allem, dass sie gut zu deinem Content passen. Also lieber keine generischen Tags wie #fyp oder #viral.
Schau dir am besten an, welche Hashtags erfolgreiche Accounts aus deiner Nische verwenden.
In Metricool kannst du diese Recherche übrigens direkt beim Erstellen deines Beitrags machen: Du gibst einfach ein Keyword ein und bekommst passende Hashtag-Vorschläge angezeigt – ohne den Planer verlassen zu müssen.

#3 Nutze die Golden Hour
„20 Uhr ist die aktivste Zeit auf TikTok.“
Oder anders gesagt: Genau dann sind die meisten Nutzer auf der Plattform unterwegs. Das zeigen die Daten aus 2,3 Millionen analysierten Beiträgen.
Warum das wichtig ist? Weil dein Content bessere Chancen hat, direkt im Feed zu landen, wenn gerade viele Nutzer online sind. Und mehr Sichtbarkeit bedeutet meistens auch mehr Aufrufe und mehr Interaktionen.
Aber: Dieser Wert ist nur ein globaler Durchschnitt. Deine Community kann sich komplett anders verhalten. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen:
• Direkt in TikTok: Öffne Creator Tools → Analytics → Follower. Dort siehst du, wann deine Follower am aktivsten sind.
• In Metricool: Aktiviere im Planer die Funktion „Beste Zeiten auf TikTok“. Der Kalender färbt sich dann automatisch je nach Performance deiner bisherigen Beiträge ein. Je dunkler das Feld, desto besser der Zeitpunkt zum Posten.

#4 Nutze Sounds, über die gerade alle sprechen
Metricool-Nutzer veröffentlichen 72 % häufiger mit Musik als noch vor einem Jahr.
Und das hat einen Grund: Sounds sind für den TikTok-Algorithmus ein weiteres Signal, um besser einordnen zu können, wem dein Video ausgespielt werden sollte.
So findest du trendige Sounds, die deinem Content einen kleinen Push geben können:
• Direkt in TikTok: Creative Center → Trending Sounds
• In unserem Blog: Dort aktualisieren wir jede Woche die beliebtesten Songs und Sounds
• Noch einfacher: In Metricool kannst du Sounds direkt im Planer hinzufügen
#5 Analysiere deine Daten – und finde echte Antworten
„Videos erzielen 5-mal mehr Aufrufe und 6-mal mehr Interaktionen als Karussellbilder.“
Solche Zahlen herauszufinden ist noch relativ einfach. Schwieriger wird es bei Fragen wie:
• Sinkt dein Engagement, wenn du öfter als dreimal pro Woche postest?
• Sorgen kürzere Videos wirklich für bessere Watchtime?
• Welcher Monat lief am besten – und warum eigentlich?
Die Antworten stecken längst in deinen Daten. Das Problem ist nur: Sie zu finden kostet Zeit, Geduld und meistens viel zu viele Tabellen. Und oft werden Entscheidungen getroffen, obwohl eigentlich nie alle Informationen auf dem Tisch lagen.
Genau deshalb haben wir Metricool Studio entwickelt.
Du schreibst einfach, was du wissen möchtest – fast so, als würdest du einer Person eine Frage stellen – und bekommst sofort eine verständliche Analyse mit klaren Visualisierungen. Ohne Tabellenchaos. Ohne drei verschiedene Excel-Dateien bauen zu müssen.
So arbeitet aktuell keine andere Social-Media-Plattform.
Du findest Metricool Studio im Reporting-Bereich von Metricool.
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Die neue Reporting-Sektion bringt dich direkt von den Daten zur Erkenntnis. Ohne Detektivarbeit dazwischen und ohne Excel-Dateien mit acht Tabs. Metricool Studio, Campaign Dashboards und die Verbindung zu Looker Studio – alles an einem Ort.

→ Metricool Studio
Du hast es weiter oben schon gesehen: Du schreibst einfach, was du wissen möchtest, und Metricool Studio erstellt daraus sofort eine visuelle Analyse. Der Unterschied liegt aber vor allem darin, wie präzise deine Fragen sein können:
✅ „Erstelle eine Übersicht mit allen Beiträgen des Monats, damit ich sie mit dem Kunden teilen kann“
✅ „Bekomme ich unter der Woche oder am Wochenende mehr Engagement?“
✅ „Hat sich meine Reichweite im Vergleich zum letzten Monat verbessert?“
→ Campaign Dashboards
Organische und bezahlte Daten an einem Ort – gefiltert nach Kampagne und Zeitraum. Du musst also nicht mehr gleichzeitig TikTok Ads, Meta Ads und Google Ads in fünf verschiedenen Tabs offen haben.
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✅ Du siehst nur die Kennzahlen, die für die jeweilige Kampagne wirklich wichtig sind
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Metricool für ChatGPT
Wenn du sowieso die meiste Zeit in ChatGPT verbringst, kannst du jetzt auch Metricool direkt dort nutzen. Verbinde einfach dein Konto und prüfe die Performance deiner Beiträge, finde die besten Veröffentlichungszeiten, lasse Content vor dem Posten überprüfen oder plane Beiträge für Instagram, TikTok und LinkedIn – ohne den Chat zu verlassen.
Claude-Agent für Karussells
Wenn du lieber mit Claude Code arbeitest: Wir haben einen Agenten gebaut, der Karussells direkt über das Terminal erstellt und veröffentlicht. Du gibst einfach das Thema ein, bekommst fertige Slide-Vorschläge, gibst sie frei – und der Rest läuft automatisch über Metricool.
Klingt ehrlich gesagt fast ein bisschen absurd, funktioniert aber wirklich.
PS
David Attenborough wird 100 Jahre alt. Seit Jahrzehnten bringt er Menschen dazu, die Natur mit anderen Augen zu sehen. Er hat Naturdokumentationen zu etwas gemacht, das spannender sein kann als jede Serie. Und diese Stimme allein reicht wahrscheinlich schon aus, damit man ihm selbst beim Erklären eines Sandwiches fasziniert zuhören würde.
Zur Feier des Tages hat sich Lego etwas ziemlich Schönes einfallen lassen: Auf den Verpackungen steht statt „4+“ jetzt „4–100+“.
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