Metricooler, das kommt dir bestimmt bekannt vor: 

Das Meme über den Kunden, der Freitagabend um 19 Uhr noch schnell „eine kleine Änderung“ will.

Das Video auf TikTok, in dem jemand im Urlaub aufs Arbeitshandy schaut – Schulterzucken, Tränen-Emoji.

Der Thread mit der Frage „Haben alle SMMs langsam genug?“ – und die Upvotes schießen durch die Decke.

Es ist lustig, nah dran – und manchmal ein bisschen zu nah. Genau deshalb funktioniert es so gut.

Wenn Dauerstress zum Content wird, fühlt er sich irgendwann nicht mehr wie ein Problem an, das man lösen sollte, sondern einfach wie ein normaler Teil des Jobs.

Dabei war es schon immer ein echtes Problem. Es hat nur gedauert, bis wir es so benannt haben.

Der Trend, bei dem niemand mitmachen will

Google Trends zeigt: Suchanfragen wie „Social Media Manager Stress“ und „Social Media Manager Burnout“ schießen gerade nach oben.

Im Subreddit r/SocialMediaManagers war der meistgevotete Post im letzten Jahr: „30k Follower aufgebaut – und völlig fertig vom Managen!!“.

Rund 14 % der Top-Threads drehen sich um Burnout, Überlastung oder die Schwierigkeit, wirklich abzuschalten. Klingt erstmal nicht nach viel – bis man bedenkt, dass das die Anlaufstelle für alle ist, die in den Beruf einsteigen wollen.

Beiträge über Wohlbefinden sind dort längst Alltag – und treffen gerade mehr denn je einen Nerv.

Auch Lia Haberman hat ihre Community vor 2026 gefragt, wie sie auf das kommende Jahr blickt. Die Antworten?
„Müde“, „überfordert“, „unmöglich“, „erschöpft“, „ausgelaugt“.

Der Community-Report von Rachel Karten zeigt: 77 % der Social Media Manager kämpfen mit Burnout.

Auch bekannte Stimmen aus der Branche wie Zaria Parvez („Dealing with burnout as a Social Media Manager“) und Lucy Hall („Burnout in Social Media Jobs“) sprechen offen darüber – und sehen Burnout nicht als Ausnahme, sondern als strukturellen Teil des Jobs. Sogar The Guardian hat sich dem Thema gewidmet.

Auf TikTok liefert die Suche nach Burnout im Social-Media-Bereich einen Mix aus wirklich ernsten Inhalten und Witzen, die genau deshalb funktionieren, weil sie so nah an der Realität sind.

Und genau in diesem Zwischenraum – zwischen „eigentlich lustig“ und „eigentlich ziemlich ernst“ – wird das Ganze normalisiert.

Was die Zahlen zeigen

Mit dem Report Well-Being in Social Media Professionals 2026 wollten wir nicht nur auf das Gefühl hören, sondern echte Daten liefern:

77 % der Fachleute waren im letzten Jahr von Burnout betroffen.

46 % haben ernsthaft darüber nachgedacht, die Branche zu verlassen

Und Überstunden sowie ständige Erreichbarkeit sind deutlich verbreiteter, als es die meisten Jobbeschreibungen vermuten lassen

Aber das Bild ist nicht nur düster:

  • 89 % sagen, dass sie viel kreative Freiheit haben

  • 45 % geben an, dass ihnen ihr Job neue Chancen eröffnet oder ihre Fähigkeiten weiterentwickelt hat

Es gibt also nach wie vor Hoffnung – und gute Gründe, warum diese Branche so spannend ist.

Was helfen kann

Die Branche lässt sich nicht von heute auf morgen ändern. Aber wir arbeiten seit Jahren daran, den Alltag ein Stück leichter zu machen:

Wenn du gerade erst im Social-Media-Bereich startest, verschaffe dir einen klaren Überblick über deine Aufgaben und Erwartungen (Spoiler: Es geht um mehr als Memes): Der komplette Guide für Social Media Manager

Reports zu erstellen wird immer wieder als eine der anstrengendsten Aufgaben genannt. Du kannst das kostenlos mit diesem Tool erledigen – oder mit dieser Vorlage. Und dir damit einiges an Zeit (und Nerven) sparen.

Viele sagen, dass KI ihnen Arbeit abnimmt. Hier findest du einen Guide, um deinen Marketingplan mit KI zu erstellen – plus 45 fertige Prompts für Social Media.

Ein weiterer großer Pain Point: ständig neue Ideen liefern zu müssen. Wenn dir das bekannt vorkommt, helfen dir diese 4 Tipps, um den kreativen Druck zu reduzieren und nachhaltige Content-Systeme aufzubauen.

Wir haben diesen Report erstellt, weil die Diskussion längst da war – und mehr verdient hat als nur ein Meme.

Pass gut auf dich auf!  💛

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Die ersten 15 Tage sagen dir mehr als dein Monatsreport.

Die meisten checken ihre Zahlen zweimal: direkt nach dem Posten – und dann wieder am Monatsende für den Report.
Das Problem: Am ersten Tag siehst du kaum etwas Relevantes. Und wenn der Monatsreport kommt, hast du schon fünf neue Posts veröffentlicht und längst vergessen, was du eigentlich getestet hast.

Die entscheidenden Signale liegen dazwischen:
Wann ist die Reichweite eingebrochen? Wann sind die Saves gestiegen? Ist das Engagement am dritten Tag abgefallen – oder weiter gewachsen?

Mit Metricool kannst du genau das verfolgen – Tag für Tag in den ersten 15 Tagen nach Veröffentlichung:

➡️ Verfolge die Performance deiner Posts und Reels täglich, nicht nur direkt nach dem Posten
➡️ Erkenne Muster und finde heraus, was sich wirklich lohnt
➡️ Baue deine Strategie auf Daten auf – nicht nur auf Bauchgefühl

PS

Apples TikTok war diese Woche überall in meinem Feed – und ich muss sagen: Ich bin sooo froh, dass sie wieder mehr Farbe in ihre Produkte und ihr Marketing bringen. Steht ihnen deutlich besser als noch ein silbernes MacBook und dieser minimalistische Look 💛

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