
Metricooler, vor ein paar Tagen ist mir in meinem Feed immer wieder dasselbe Reel-Format begegnet (das kennst du bestimmt auch).
Ein leerer Teller, das zufriedene Klappern des Bestecks – mehr Beweis braucht es nicht.
Und auf dem Bildschirm steht: Die einzige Review, die zählt.

Dass so viele Unternehmen dasselbe Format genutzt haben, hat bei mir sofort die Alarmglocken läuten lassen.
Solche Formate tauchen plötzlich überall auf – und verschwinden genauso schnell wieder. Einen Tag überfluten sie deinen Feed, ein paar Wochen später sind sie komplett weg.
Genau deshalb ist es so wichtig, unseren „Spürsinn“ zu schärfen, um solche Trends rechtzeitig zu erkennen – und für uns zu nutzen.
Wenn du es ständig siehst, ist es kein Zufall
Wenn dir viele Reels im selben Format begegnen, passieren meist zwei Dinge gleichzeitig.
Das Erste ist offensichtlich: Sobald du mit einem Reel interagierst, zeigt dir der Algorithmus ähnliche Inhalte. So funktioniert das Empfehlungssystem. Trends und Formate auszuprobieren ist also eine gute Möglichkeit, damit dein Content ebenfalls häufiger ausgespielt wird.
Das Zweite ist noch entscheidender: Es funktioniert.
Wenn du Dutzende oder sogar Hunderte Marken siehst, die dieselbe Struktur nutzen, dann haben sie sich nicht abgesprochen. Einer hat es getestet, gemerkt, dass es funktioniert – und andere haben es übernommen … mit denselben guten Ergebnissen. Diese Wiederholung ist ein klares Signal: Dieses Format verdient deine Aufmerksamkeit.
Muster zu erkennen ist eine der am meisten unterschätzten Fähigkeiten von allen, die den ganzen Tag durch Feeds scrollen.
„Das ist nichts für mich“ (klassischer Denkfehler)
Genau hier springen viele ab – und lassen Chancen liegen.
„Ich bin kein Restaurant, also bringt mir dieses Format nichts.“
Aber die meisten Formate sind nicht wörtlich zu verstehen. Es geht nicht um das Motiv, sondern um die Struktur dahinter. Und die kannst du auf dein eigenes Thema übertragen.
Im Grunde lassen sich die meisten Geschichten auf ein paar wenige Muster zurückführen.
Der leer gegessene Teller steht nicht für Essen. Er steht für das Gefühl, wenn etwas richtig gut funktioniert hat. Für Zufriedenheit. Für den Moment, in dem man merkt: Das hat überzeugt.
Wenn du ein Restaurant hast, funktioniert das Format natürlich besonders gut – es ist extrem visuell.
Aber es gibt viele andere „leere Teller“, die du zeigen kannst:
Nagelstudio: Hände, die die frisch gemachten Nägel auf verschiedenen Oberflächen klacken lassen – dieses kleine Glücksgefühl nach der Maniküre.
Friseursalon: Jemand läuft durch die Straße und nutzt jedes Schaufenster, um einen Blick auf die neue Frisur zu werfen.
Fitnessstudio: Eine Person hebt im Alltag stolz die Einkaufstüten – fast wie im Training – und zeigt, wie sehr sich Technik und Kraft verbessert haben.
Der Schlüssel liegt nicht in der konkreten Szene, sondern in der Idee dahinter. Es geht darum, dieses wiedererkennbare Gefühl zu finden, mit dem sich dein Kunde identifizieren kann.
Wenn du lernst, über das Offensichtliche hinauszuschauen, entdeckst du plötzlich Möglichkeiten – dort, wo du vorher nur Content gesehen hast, der „nicht für dich“ gedacht war.
So trainierst du dein Auge (ohne endloses Doomscrolling)
Wenn du deinen Kurzvideo-Content wirklich verbessern willst, brauchst du vor allem zwei Dinge: Referenzen und Daten. Und hier kommen zwei ganz konkrete Ressourcen:
1️⃣ Unsere Galerie mit Kurzvideos, die wir lieben – regelmäßig aktualisiert mit unseren Lieblingsformaten, Hooks und Strukturen.
2️⃣ Und vor allem: die Wettbewerbsanalyse. Für mich eine der stärksten Funktionen in Metricool. Du kannst bis zu 100 Accounts hinzufügen und sehen, welche Inhalte bei ihnen wirklich performen. Taucht derselbe Videotyp bei mehreren Profilen immer wieder ganz oben auf, ist das kein Zufall mehr – sondern ein klares Muster.
So findest du Formate mit Potenzial, ohne stundenlang durch Reels zu scrollen.
Wenn dir also das nächste Mal etwas immer wieder im Feed begegnet, denk nicht „nerviger Algorithmus“, sondern frag dich: Was zeigt mir das gerade?
Genau hier fängt echte Strategie an.
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NEWS DER WOCHE
Liebes Algorithmus…
Genau so scheint Threads zu denken: Du kannst dem Algorithmus jetzt sagen, welche Inhalte du in deinem Feed sehen möchtest. Fast wie ein KI-Prompt – nur dass du hier nicht ganz so präzise formulieren musst wie bei künstlicher Intelligenz.
Diese Anfrage gilt drei Tage lang. In dieser Zeit passt sich dein Feed an und zeigt dir Content, der zu deiner Vorgabe passt. Und danach? Du kannst den personalisierten Feed weiter nutzen – oder selbst aktiv werden, interessante Accounts finden und einfach auf „Folgen“ klicken.
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P.S.: Offiziell sind wir laut chinesischem Kalender im Jahr des Pferdes. Wenn deine Metriken also in den letzten Tagen vom Trab in den Galopp gewechselt sind, weißt du jetzt warum.
P.P.S.: Und auch wenn Pferde zu den majestätischsten und elegantesten Tieren überhaupt gehören, müssen wir irgendwann darüber sprechen, wie traurig ihr Emoji aussieht. Sorry, aber das hier ist einfach nicht würdig: 🐴
Natalia, von Metricool ✌
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