Metricooler, heute geht es um einen Trend, der sich immer mehr durchsetzt: Gründer und Unternehmer treten selbst vor die Kamera und werden auf Social Media zum Gesicht ihrer Marke. Und wenn man darüber nachdenkt, ist das eigentlich nur logisch.

  • Niemand kennt ihre Marke so gut wie sie selbst.

  • Sie wissen genau, was ihr Produkt von der Konkurrenz unterscheidet.

  • Sie kennen ihre Kunden und wissen, was ihnen wichtig ist, was bei ihnen gut ankommt und was sie stört.

Deshalb fällt es ihnen oft leicht, aus diesem Wissen Inhalte für Social Media zu machen. Schließlich beschäftigen sie sich jeden Tag mit diesen Themen und wissen genau, wovon sie sprechen. Sie veröffentlichen nicht einfach irgendetwas, nur um regelmäßig präsent zu sein. Stattdessen erzählen sie aus ihrem eigenen Alltag und ihren Erfahrungen, anstatt einen Text vorzulesen, den jemand anderes für sie geschrieben hat.

Wenn du ein kleines Unternehmen führst und nicht weißt, mit welchem Content  du auf Social Media anfangen sollst, brauchst du nicht gleich eine ausgefeilte Strategie. Manchmal reicht es für den Anfang schon, sich einfach mal vor die Kamera zu stellen und sich daran zu gewöhnen. Du kennst dein Unternehmen schließlich in- und auswendig. Jetzt brauchst du nur noch dein Smartphone, um dieses Wissen mit anderen zu teilen.

Für diesen Newsletter haben wir einige Gründer und Unternehmer herausgesucht, die auf Social Media selbst zum Gesicht ihrer Marke geworden sind. Und sie alle haben eines gemeinsam: Sie trauen sich, vor die Kamera zu treten und sich selbst zu zeigen.

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Zeige dein Produkt in Aktion

Am besten zeigst du, was dein Produkt wirklich kann, indem du erklärst, wie man es optimal nutzt und wie es den Alltag einfacher macht.

Katerina Mountanos, CEO von Kosterina, einer Marke für hochwertiges natives Olivenöl extra, macht genau das auf ihrem Instagram-Profil. Dort zeigt sie, wie man das Produkt in Rezepten verwendet, wie man es richtig lagert und woran man gutes Olivenöl erkennt.

Priscilla Tsai macht es genauso und zeigt das Produkt, wie es funktioniert und wie man es anwendet.

Wenn dein Produkt ein ganz bestimmtes Problem löst, dann zeig das. Tallow Ash, eine Marke für Wäschepflege, zeigt in diesem Video, wie ihr neues Produkt verschiedene Flecken aus der Kleidung entfernt.

➜ Wie kannst du das umsetzen? Erstelle Content, der sich darum dreht, wie dein Produkt tatsächlich genutzt wird. Überleg dir, welches Problem es löst, und zeig, wie es in den Alltag deiner Nutzer passt: zum Beispiel mit einem Post mit Rezept, einem Video mit verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten oder einem Karussell mit Vorher-nachher-Vergleich.

Erstelle Content, der informiert und nicht nur verkauft

Wenn dein Content wie eine endlose Dauerwerbesendung wirkt, scrollen Menschen  einfach weiter.

Nick Stenson, CEO von Nick Stenson Beauty, präsentiert nicht nur seine Produkte. Er teilt Tipps und Techniken zur Haarpflege, die seine Community wirklich anwenden kann. Und wenn sie dann ein neues Haarpflegeprodukt kaufen will, an wen denkt sie wohl zuerst? Genau, an Nick.

Chace Barber von Edison Motors hat eine etwas schwierigere Aufgabe: Er muss ein so komplexes Thema wie Hybrid-Elektro-Lkw spannend machen. Er setzt deshalb auf Content, der diese Fahrzeuge vergleicht und erklärt. So verstehen die Leute sie auch ohne Fachchinesisch.

➜ Wie kannst du das umsetzen? Wenn du Kaffee verkaufst, will deine Zielgruppe wissen, welche Sorten es gibt und wie sie schmecken. Wenn du Schreibwaren verkaufst, fragt sich bestimmt jemand, welcher Marker auf welchem Papier am besten funktioniert. Diese Logik gilt für jedes Produkt.

Hole deine Community mit ins Boot

Auf Social Media sollte deine Community Teil der Unterhaltung sein. Das haben Chace Barber und Priscilla Tsai verstanden.

Beide machen aus echten Fragen in ihren Kommentaren neuen Content. So beantworten sie ganz einfach, was ihre Zielgruppe wirklich wissen will, ihre Follower fühlen sich gehört und die Beziehung zur Community wird enger. Und das alles mit einem einzigen Post.

Meistens musst du dir also gar nicht den Kopf über neue Content-Ideen zerbrechen. Deine Zielgruppe liefert sie dir schon.

➜ Wie kannst du das umsetzen?Schau regelmäßig, was auf deinen Social-Media-Accounts passiert. Lies die Kommentare unter deinen Beiträgen, wirf einen Blick in deine DMs und achte darauf, welche Fragen deine Community stellt. Vielleicht findest du genau dort schon die Idee für deinen nächsten Beitrag.

Feiere deine Erfolge

Wenn du dir eine treue Community aufgebaut hast, kannst du deine Erfolge als Marke mit deinen Followern teilen. Das macht die Beziehung persönlicher und bringt dich näher an deine Community.

Audrey von The Nitro Bar feiert in diesem Reel die Eröffnung eines neuen Standorts. Nick wiederum freut sich darüber, seinen Namen im Regal eines Beauty-Stores zu sehen.

➜ Wie kannst du das umsetzen? Gibt es dein Produkt jetzt in einem neuen Geschäft? Hast du eine bestimmte Zahl an Kunden erreicht? Hast du fünf Sterne auf Google bekommen? Dann feiere das und lass deine Follower daran teilhaben.

Erzähle, wie alles angefangen hat

Wenn du eine persönliche Verbindung zu deiner Zielgruppe aufbauen und deiner Marke ein menschliches Gesicht geben möchtest, erzähle die Geschichte ihrer Entstehung. Katerina zeigt zum Beispiel, wie sie ihre Premium-Olivenölmarke gegründet hat – mit alten Fotos, ersten Entwürfen und den ursprünglichen Verpackungen.

Solche Inhalte schaffen eine emotionale Verbindung. Menschen lieben Geschichten darüber, wie alles angefangen hat. Wenn du erzählst, wo du gestartet bist, welche Herausforderungen du meistern musstest und was du inzwischen erreicht hast, bekommt deine Marke ein menschliches Gesicht. Und deine Zielgruppe kann sich besser mit dir identifizieren.

➜ Wie kannst du das umsetzen? Überlege dir, ob du deine Geschichte in einem Video, einem Karussell oder sogar einer ganzen Beitragsserie erzählen möchtest. Zeige, wie alles angefangen hat, wie du auf deine Geschäftsidee gekommen bist und welche Hürden du auf dem Weg überwinden musstest.

DIESE WOCHE WICHTIG

YouTube führt einen KI-gestützten Such-Chatbot für alle Nutzer in den USA ein.

Facebook bringt eine neue Funktion heraus, mit der du den Algorithmus steuern kannst. Damit legen Nutzer selbst fest, was sie in der App sehen wollen.

X bereitet neue Abo-Pakete vor, die alle aktuellen Funktionen von X Premium enthalten.

Google teilt seine Halloween-Trends 2026.

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Brains > Bots: Die menschliche Seite der KI

Nur weil dein Team ein neues KI-Tool bekommt, heißt das noch lange nicht, dass es auch genutzt wird. Meistens fehlt es nicht an den Fähigkeiten, sondern am Selbstvertrauen. Und das lässt sich mit keinem Software-Update allein beheben.

In dieser Session zeigt dir Talitha McCloskey, Senior Manager of Impact Partnerships and Government Relations bei Growclass, wie KI im Team wirklich ankommt: wie man die Ängste überwindet, die Menschen davon abhalten, mit KI zu experimentieren, und wie man durch Coaching und Community Selbstvertrauen aufbaut, statt einfach noch mehr Tools einzuführen. Außerdem stellt sie die KI-Archetypen von Growclass vor. Damit erkennst du ganz einfach, wie du und dein Team an KI herangeht.

📆 4. November 2026, 12:00 Uhr EST (18:00 Uhr MEZ)

Für unsere Freunde in Australien findet die Session mitten in der Nacht statt, wir nehmen es euch also nicht übel, wenn ihr sie verschlaft. Meldet euch trotzdem an: Die Aufzeichnung und alle Ressourcen landen nach der Session direkt in eurem Postfach.

VIDEO

Instagram Reels mit Trending Audio planen – so geht's mit Metricool

Du findest einen perfekten Trending Sound – und bis du deinen Reel fertig hast, ist der Moment schon vorbei. Mit Metricool planst du deine Instagram Reels mit Trending Audio im Voraus, damit du den richtigen Zeitpunkt nie verpasst.

P.S.

Letzte Woche war Zurück-in-die-Zukunft-Tag (21. Oktober) – also genau der Tag, zu dem Marty McFly und Doc Brown im zweiten Teil von Zurück in die Zukunft reisen.

Und wie aufs Stichwort hat Elon Musk ein brandneues fliegendes Auto vorgestellt.

Zufall? An Zufälle glaube ich schon lange nicht mehr.

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