
Metricooler, diese Woche gibt es etwas zu feiern. Und nein, ausnahmsweise nicht wegen der Fußball-WM.
Unsere Instagram-Studie 2026 ist da. Mehr als 40 Seiten voller Daten, Trends und Insights rund um die Plattform, die wir alle lieben.
Nicht, dass ich angeben will, aber ich bin ziemlich sicher, dass sogar Adam Mosseri einen Blick darauf werfen würde.
Und was bringt dir die Studie? Sie hilft dir dabei, deine Instagram-Strategie klarer auszurichten. Wenn du unsicher bist, auf welche Formate du setzen solltest, welches Ziel du mit deinen Beiträgen verfolgst oder welche Inhalte aktuell am besten funktionieren, dann lies unbedingt weiter.
4 Ziele, 4 Formate (okay, eigentlich 3 Formate und ein besonders hilfreicher Tipp):
Du möchtest möglichst viele Menschen erreichen und willst, dass dein Content gesehen wird? Dann setze auf Reels.
Du möchtest im Gedächtnis bleiben? Dann sind Karussells deine beste Wahl.
Du möchtest deine Community stärken? Nutze Stories.
Du möchtest beim Algorithmus punkten? Dann beschäftige dich mit Instagram-SEO.
#1 Du möchtest möglichst viele Menschen erreichen (und möchtest, dass dein Content auch wirklich gesehen wird)? Dann setze auf Reels.
Der Instagram-Algorithmus spielt Reels verstärkt an neue Zielgruppen aus – und genau das sorgt für mehr Reichweite. Im Jahr 2026 erreichen Reels 29 % mehr Menschen als Karussells und sogar 212 % mehr als Beiträge mit nur einem Bild.
Aber nicht nur die Reichweite steigt. Die Nutzer bleiben auch deutlich länger dran. Die durchschnittliche Wiedergabezeit hat sich innerhalb nur eines Jahres verdoppelt: Statt durchschnittlich 4 Sekunden schauen Nutzer Reels inzwischen 8,5 Sekunden lang an.
Doppelt so viele Sekunden für Reels: Nutzer schauen sich ein Reel im Durchschnitt 8,5 Sekunden lang an – doppelt so lange wie im Vorjahr.
Reels sind aktuell auf Erfolgskurs. Außerdem verzeichnen sie den stärksten Anstieg bei Shares (+67 % im Vergleich zu 2025). Wenn du Reels erstellst, solltest du also nicht nur überlegen, wie du Aufmerksamkeit gewinnst, sondern auch, wie du Inhalte schaffst, die man gerne teilt.

Wusstest du, dass du mit Reels auch das machen kannst?
Mit Trial Reels kannst du Inhalte zunächst nur Nutzern zeigen, die dir noch nicht folgen. So siehst du, wie ein Reel performt, bevor du es mit deiner Community teilst.
Das ist eine praktische Funktion, um neue Ideen auszuprobieren: Teste unterschiedliche Videolängen, verschiedene CTAs, Untertitel oder Veröffentlichungszeiten, die du bisher noch nicht ausprobiert hast.
Wenn es nicht funktioniert, war es eben ein Experiment. Wenn es funktioniert, rollst du es für alle Nutzer aus.
#2 Du möchtest im Gedächtnis bleiben? Dann setze auf Karussells.
Wenn du einen bleibenden Eindruck hinterlassen möchtest, sind Karussells dein stärkster Verbündeter. Kein anderes Format erzielt so viele Aufrufe: durchschnittlich mehr als 27.000 pro Beitrag. Das sind 20 % mehr als bei Reels und sogar 143 % mehr als bei Beiträgen mit nur einem Bild.
Karussells erzielen die meisten Aufrufe – 20 % mehr als Reels und 143 % mehr als Bild-Posts.
Der Grund dafür liegt auch im Algorithmus. Wenn jemand ein Karussell beim ersten Mal nicht interessant findet oder nicht damit interagiert, zeigt Instagram den Beitrag häufig erneut an – dann allerdings beginnend mit dem nächsten Slide.
Und genau darin steckt eine Chance für deine Content-Strategie. Nutze jede zusätzliche Gelegenheit, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Erzähle auf jedem Slide eine Geschichte, die für sich allein funktioniert, aber gleichzeitig Teil des großen Ganzen ist.
Was du erzählst, ist dabei entscheidend. Karussells verzeichnen den stärksten Anstieg bei gespeicherten Beiträgen (+819 % im Vergleich zum Vorjahr). Erstelle deshalb Inhalte, die echten Mehrwert bieten und zu denen Nutzer gerne zurückkehren – zum Beispiel Routinen, Anleitungen oder Antworten auf häufige Fragen.
Von der Idee zum fertigen Karussell – mit Metricool und Claude
Ein Claude-Agent, der direkt mit Metricool verbunden ist und dein Karussell von Anfang bis Ende erstellt. Du beschreibst einfach, was du brauchst, und bestätigst die einzelnen Schritte.
Genauso praktisch, wie es klingt. Du musst nicht mehr zwischen verschiedenen Tools wechseln, um das perfekte Karussell zu erstellen. Der Metricool Carousel Agent übernimmt die Arbeit für dich.
#3 Du möchtest deine Community stärken? Dann setze auf Stories.
Das widerstandsfähigste Format überhaupt. Stories wurden schon oft abgeschrieben, aber die Daten erzählen eine andere Geschichte. Der Algorithmus zeigt Stories noch immer ähnlich vielen Menschen wie im Vorjahr – und die Nutzer reagieren darauf. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Antworten auf Stories sind innerhalb eines Jahres um 88 % gestiegen. Das zeigt, dass sich Nutzer aktiv mit diesem Format beschäftigen und bereit sind, damit zu interagieren.
Wie kannst du das für dich nutzen? Frage deine Community direkt. Starte Umfragen, bitte um Meinungen oder schaffe kleine Mitmach-Formate, die zur Interaktion einladen.
Stories schaffen Nähe: Die Antworten auf Stories sind innerhalb eines Jahres um 88 % gestiegen.
Lass dich von diesem Guide inspirieren: 17 Ideen und 40 echte Beispiele von Marken, die genau wissen, wie Stories funktionieren.
Jeder kennt jemanden, der einfach drauflos postet, nie einen Blick in die Analytics wirft oder immer noch glaubt, dass #fyp der Schlüssel zum Erfolg ist.
Leite diese E-Mail an diese Person weiter. Manchmal zeigt sich wahre Freundschaft auf ungewöhnliche Weise. 😌

#4 Du möchtest beim Algorithmus punkten? Dann beschäftige dich mit Instagram-SEO.
Es ist zwar kein eigenes Format, aber eine der wichtigsten Strategien auf Instagram in diesem Jahr.
Laut unserer Studie entstehen die meisten Aufrufe in den ersten drei Tagen nach der Veröffentlichung: 65 % bei Reels und 76 % bei Beiträgen. In dieser Zeit liegt dein Content in den Händen des Algorithmus, der ihn an neue Zielgruppen ausspielt und für zusätzliche Reichweite sorgt. Danach flacht die Performance deutlich ab.
76 % aller Aufrufe eines Instagram-Beitrags entstehen in den ersten drei Tagen.
Wie kannst du die Lebensdauer deiner Inhalte verlängern? Indem du auf Instagram-SEO setzt.
Instagram indexiert inzwischen die Beschreibungen deiner Beiträge für Suchanfragen mit Keywords. Seit Juli 2025 erscheinen Beiträge von öffentlichen Accounts außerdem in den Suchergebnissen von Google und Bing. Dein Content lebt also nicht mehr nur innerhalb von Instagram, sondern kann auch weit darüber hinaus gefunden werden.
Deshalb ist es wichtig, in deinen Captions eine natürliche Sprache zu verwenden und gezielt relevante Keywords einzubauen. So versteht der Algorithmus besser, worum es in deinem Beitrag geht, und kann ihn in den Suchergebnissen besser einordnen.
Wenn du die richtigen Keywords für dein Business verwendest, können Nutzer deinen Content sogar noch lange nach der Veröffentlichung über Google entdecken.
# Ein bisschen Extra-Inspiration
In einem Feed voller Accounts, in dem jeder Zugang zu denselben Formaten, Funktionen und Ideen hat, wird es immer wichtiger, sich abzuheben. Und genau hier kommen Storytelling und eine gute Erzählweise ins Spiel.
Ein tolles Beispiel dafür ist Sakshi Darda (@bingehousebysakshi). Ihr Content dreht sich zwar um Essen, aber sie teilt weder Rezepte noch Zutatenlisten oder Kochtechniken. Stattdessen erzählt sie etwas viel Wertvolleres: die emotionale Verbindung, die wir mit Essen haben. Sie macht aus ganz alltäglichen Momenten Geschichten, in denen sich viele Menschen wiedererkennen.
Ich mag ihre Ästhetik, die emotionale Tiefe ihrer Inhalte und ihre fast schon poetischen Bildunterschriften. Das ist die Art von Content, die man sieht und sofort denkt: „Das bin einfach ich.“
Und offenbar geht es nicht nur mir so. Ihre Inhalte erzielen durchschnittlich 157,4-mal mehr Interaktionen als die von Accounts derselben Größe. Beiträge, die darauf ausgelegt sind, Nähe zu schaffen, Emotionen auszulösen und ein Gefühl von Gemeinschaft zu vermitteln.

Manchmal kommt es nicht nur darauf an, was du erzählst, sondern auch, für wen du es erzählst. Es gibt Creator auf Instagram, die gar nicht versuchen, jedem zu gefallen oder eine riesige Community aufzubauen. Ihr Ziel ist etwas anderes: eine loyale Community, die genau weiß, warum sie ihnen folgt.
Ein gutes Beispiel dafür ist Ryan Hall (@ryanhallyall). Der Meteorologe und Storm Chaser erzielt mit seinen Inhalten 35,3-mal mehr Interaktionen als Accounts derselben Größe. Warum? Weil er eine klare Expertenstimme hat und genau weiß, wovon er spricht. Seine Inhalte bieten echten Mehrwert, schaffen gemeinsames Lernen und er muss niemanden davon überzeugen, ihm zu folgen.
Wer auf seinem Profil landet, weiß bereits, was ihn erwartet.
Er hat seine Community gefunden und weiß genau, wie er sie ansprechen muss.
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PS
Jedes Mal, wenn wir eine neue Studie veröffentlichen, fühlen wir uns ein bisschen wie Sherlock Holmes. Ich bin mir sicher, dass Conan Doyle auf diese Recherche stolz gewesen wäre.
Übrigens: Welche Sherlock-Adaption ist dein Favorit? Meine war lange die Version mit Robert Downey Jr. und Jude Law – bis die BBC-Serie mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman kam. Sie hat mich schon in der ersten Folge begeistert. Und mal ehrlich: Mit dem Charisma von Robert mitzuhalten, ist wirklich nicht einfach, oder?
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