
Metricooler, wir sind inzwischen näher am Sommer als am Frühling. Die Tage werden länger, unser wöchentlicher Newsletter dafür etwas kürzer. Das heißt aber nicht, dass weniger drinsteckt – eher im Gegenteil:
• LinkedIn-Daten, die wahrscheinlich dem widersprechen, was du gerade machst
• Eine Metricool-Funktion, die du vielleicht noch nicht kennst und die dir einiges an Zeit sparen kann
• Kostenlose Tools gegen digitalen Burnout (denn 46 % der Social Media Manager denken ernsthaft ans Aufhören)
• Ein Format, das auf Instagram gerade richtig gut läuft und das du heute noch testen kannst
• Und ein PS zur Met Gala – von jemandem kommentiert, der exakt drei Hosen im Schrank hat
Wenn dir das Format gefällt, antworte einfach auf diese E-Mail. Und falls nicht: Wir bleiben trotzdem Freunde, versprochen.
LinkedIn im Jahr 2026: Was sich verändert hat – und was nicht
Drei Dinge, die wir nach der Analyse von über 600.000 LinkedIn-Beiträgen gelernt haben und die du diese Woche ausprobieren könntest:
#1. Karussells sind weiterhin ganz vorne:
Auf Unternehmensseiten sorgen sie für 11-mal mehr Interaktionen als Bilder. Wenn bei dir noch ein Karussell in den Entwürfen schlummert, ist jetzt ein guter Moment, es zu posten.
#2. Persönliche Profile performen besser als Unternehmensseiten:
Mit 63 % mehr Engagement, mehr Kommentaren in allen Account-Größen und besseren Ergebnissen bei Impressionen und Interaktionen. Der Grund ist ziemlich einfach: Menschen sprechen lieber mit Menschen, nicht mit Marken.
#3. Hashtags sind nicht tot, aber weniger ist mehr:
Beiträge mit mindestens einem Hashtag erzielen 85 % mehr Impressionen. Zu viele solltest du aber nicht verwenden, denn dann sinkt die Performance. Am besten funktionieren 1 bis 5 relevante Hashtags.
Du möchtest die komplette LinkedIn-Studie lesen? Kein Problem!
Dein bestehender Content kann weiter für dich arbeiten
Du hast Beiträge, die gut funktionieren und nicht nach ein paar Tagen veraltet sind: Tipps, Blogartikel oder Inhalte, die auch Monate später noch relevant bleiben. Warum also nur einmal posten und dann vergessen?
Mit den Autolisten von Metricool kannst du eine Sammlung von Beiträgen erstellen, die automatisch auf Social-Media-Kanälen deiner Wahl veröffentlicht werden – an den Tagen und zu Uhrzeiten, die du bestimmst. Du richtest alles einmal ein und danach läuft es automatisch im Hintergrund weiter.
Du kannst Inhalte auf drei Arten hinzufügen:
• Manuell
• Per CSV-Upload
• Über den RSS-Feed deines Blogs, YouTube-Kanals oder Podcasts, damit neue Inhalte automatisch übernommen werden
Für wen sind Autolisten sinnvoll?
• Ein Café mit einem besonderen Sonntagsbrunch
• Ein Pilates-Studio, das jeden ersten Freitag im Monat Workshops für gesunde Küche veranstaltet
• Freelancer oder Agenturen mit Evergreen-Content und Blogartikeln
Digitaler Stress ist längst Alltag: 11 kostenlose Tools, die etwas Druck rausnehmen
46 % der Social Media Manager haben schon darüber nachgedacht, ihren Job wegen Stress aufzugeben. Jeder Dritte beschreibt seinen Zustand als negativ. Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern Realität.
Die gute Nachricht: Es gibt kostenlose Tools, die deinen Alltag um einiges entspannter machen können.
Wir haben sie nach Kategorien sortiert:
• Organisation und Fokus: Trello (für Aufgaben) und Forest (für Konzentration – und nebenbei werden sogar echte Bäume gepflanzt)
• Social-Media-Management: Metricool (alles an einem Ort) und ManyChat (automatisiert Gespräche)
• Design ohne Kopfzerbrechen: Canva und Adobe Express
• Mentale Gesundheit: Sanvello und Calm, um nach Feierabend wirklich abschalten zu können
Ein Bonus, der nicht auf der Liste steht: Screen Time auf dem iPhone. Damit kannst du die Nutzungszeit der Apps begrenzen, die dir am meisten Zeit rauben. Ich habe das selbst mit einigen Apps ausprobiert – und ehrlich gesagt war das ziemlich augenöffnend. Man merkt oft erst dann, wie viel Zeit tatsächlich jeden Tag am Bildschirm draufgeht.
Leidest du unter digitalem Stress?
Millennial vs. Gen Z

Das Format, das Marken gerade überall nutzen, ist fast schon lächerlich einfach – und wahrscheinlich funktioniert es genau deshalb so gut: dieselbe Botschaft, zweimal völlig unterschiedlich formuliert. Links die typische Corporate-Version voller Buzzwords und Marketing-Sprache. Rechts die Variante, wie man es einer Person wirklich erklären würde. Direkt, locker und ohne künstliches Business-Blabla.
Humor, ein „okay, stimmt wirklich“-Moment und extrem einfach mit jeder Design-App umzusetzen.
Check, check, check.
So kannst du das Format für dein Business nutzen:
• Nimm die offizielle Beschreibung deines Produkts oder Services
• Schreibe auf, wie du es einem Freund per WhatsApp erklären würdest
• Stelle beides nebeneinander und ergänze Labels, die zu deiner Marke passen
Das funktioniert in jeder Branche. Eine Zahnarztpraxis, ein Steuerbüro, ein Restaurant oder ein Modelabel – alle haben ihre eigene Version dieses Kontrasts. Du brauchst nur ein bisschen Ehrlichkeit und etwas Humor.
Echte Beispiele von Marken, die das Format diese Woche genutzt haben: Garnier, Pepsi, SuperBelly und Cheesecake Factory.
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DIE STORIES DIESER WOCHE
Instagram aktualisiert seinen Algorithmus, um originellen Content stärker zu fördern und Accounts abzustrafen, die fremde Inhalte teilen.
Damit wir alle etwas besser durchblicken können, hat Instagram außerdem einen offiziellen Guide mit Do’s & Don’ts für originellen Content veröffentlicht.
Instagram ergänzt außerdem ein „AI Creator“-Label für Profile, die KI-generierte Inhalte veröffentlichen.
Pinterest wächst weiter und gewann allein im ersten Quartal 2026 weitere 12 Millionen Nutzer dazu.
Die Ergebnisse von Meta im ersten Quartal fallen gemischt aus: Zum ersten Mal ging die Zahl der täglich aktiven Nutzer zurück. Gleichzeitig wurden aber 19 % mehr Werbeimpressionen ausgespielt und der durchschnittliche Werbepreis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 12 %.
PS
Die Met Gala. Ein Event, bei dem manche mehr Geld für ein Outfit ausgeben als ich in einem Jahr fürs Essen – und bei dem ich mich jedes Jahr frage, ob ich Mode einfach nicht verstehe oder ob ich schlicht nicht die Zielgruppe bin. Wahrscheinlich eher Letzteres.
Während ich also die Bilder in meinem abgetragenen Wu-Tang-Clan-Shirt und einer meiner insgesamt drei Hosen verarbeitet habe, hatte unser Social-Media-Team den Content längst fertig und über 3.000 Interaktionen auf Instagram mit seinen Memes gesammelt. Die wissen wirklich, was sie tun 💅
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