Metricooler, diese Woche machen wir es anders: Wir überlassen den Newsletter Tayla Burrell, der Creatorin und Autorin hinter Dangerously Educated. 

Sie hat einen Workflow entwickelt, der Claude mit Metricool verbindet – und ist damit in weniger als drei Monaten von 13.000 auf über 27.000 Instagram-Follower gewachsen.

Denn was könnte hilfreicher sein als Workflows, die echte Nutzer ausprobiert haben und die tatsächlich funktionieren?

Ab hier übernimmt Tayla. Schau dir ihren Newsletter und ihren Instagram-Account an, wenn du mehr von ihrer Arbeit sehen möchtest.

Vier Jahre lang habe ich jede Woche auf Instagram gepostet. Mit viel Ausdauer und Regelmäßigkeit habe ich es so auf 13.000 Follower geschafft.

Dann kamen innerhalb von nur acht Tagen 3.674 neue Follower dazu – und über meinen Content erhielt ich sogar ein Jobangebot. In den darauffolgenden 60 Tagen wuchs mein Account auf 27.500 Follower.

Was hat sich verändert? Die Art, wie ich an meinen Content herangehe. Ich habe aufgehört, spontan  irgendetwas zu posten und zu hoffen, dass es funktioniert. Stattdessen habe ich angefangen, gezielt nach Mustern zu suchen.

Wenn du erkennst, welche Muster sich hinter diesen drei Dingen verbergen:

  • Themen, die bei dir besonders gut funktionieren

  • Formate, mit denen du Menschen erreichst, die dich noch nicht kennen

  • Ansätze, bei denen die Leute aufhören zu scrollen

… dann wächst dein Account. Wenn nicht, trittst du irgendwann auf der Stelle.

Klingt einfach. In der Praxis steckt aber jede Menge Arbeit dahinter: die Konkurrenz analysieren, alte Beiträge durchgehen, deine Analytics auswerten und am Ende aus all diesen Informationen die richtigen Schlüsse ziehen.

Statt alles selbst zu machen, habe ich mir deshalb ein Team aus Content-Agenten aufgebaut: vier Agenten, die über Metricool mit Claude verbunden sind und jeweils eine ganz bestimmte Aufgabe übernehmen.

Ich stelle sie dir vor:

1 Der Scout: findet heraus, was bereits funktioniert

Ich habe keine Zeit, jeden Tag drei verschiedene Beiträge  zu erstellen und dann abzuwarten, welcher davon funktioniert. Und ich habe schon viel zu viele Nachmittage mit Doomscrolling verbracht, nur um nach neuen Ideen zu suchen, statt selbst Content zu erstellen. Genau diese beiden Probleme löst der Scout.

Durch die Verbindung von Metricool und Claude kann ich ihm die wichtigsten Accounts aus meiner Branche nennen und ihre erfolgreichsten Beiträge der letzten Monate analysieren lassen. 

Anschließend zeigt er mir, welche Muster dahinterstecken: welche Formate, Hooks und Themen besonders gut funktionieren.

Dabei geht es nicht darum, andere zu kopieren. Der Scout hilft mir, erfolgreiche Muster zu erkennen und daraus Content zu entwickeln, der zu meinem eigenen Stil passt.

Füge zunächst deine Wettbewerber im Bereich Instagram-Analytics von Metricool hinzu:

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Sobald Claude und Metricool miteinander verbunden sind, verwende diesen Prompt:

Analysiere über meinen Metricool-Account die erfolgreichsten Beiträge meiner Wettbewerber aus den letzten 90 Tagen. Berücksichtige dabei SOWOHL Feed-Posts und Karussells ALS AUCH Reels. In Metricool laufen sie über unterschiedliche Connectors, überspringe die Reels also nicht.

Zeige mir für jeden Account:

  • die 10 Beiträge mit dem höchsten Engagement, einschließlich Format (Reel, Karussell oder Einzelbild) und Thema

  • Hooks, die mehrfach verwendet wurden

  • die Posting-Frequenz und die am häufigsten verwendeten Formate

Analysiere anschließend alle Ergebnisse gemeinsam: Welche Themen und Formate tauchen bei den erfolgreichsten Inhalten immer wieder auf? Gruppiere sie nach Themenbereichen. Ich möchte niemanden kopieren, sondern wiederkehrende Muster erkennen und sie auf meine eigene Art umsetzen.

Übertrage diese Erkenntnisse anschließend auf meine Content-Strategie und zeige mir, wie wir damit meine Reichweite und mein Engagement verbessern können.

Wie du auf dem Bild siehst, legt Claude zunächst die einzelnen Schritte fest, die er für die Analyse durchführt:

Nach der Analyse von 13 Accounts aus meiner Branche hat Claude eine Content-Struktur erkannt, die unabhängig von der Followerzahl immer wieder auftauchte:

  • eine klare, starke Aussage im Hook

  • eine kurze Geschichte aus der Ich-Perspektive

  • ein konkretes System, das die Zielgruppe selbst anwenden kann

  • ein CTA am Ende nach dem Prinzip: Kommentiere [Wort] und ich schicke es dir

Was laut Claude dagegen nicht funktioniert: die typischen allgemeinen Listen, die du wahrscheinlich schon tausendmal gesehen hast – zum Beispiel die 10 besten KI-Tools – ohne weiteren Kontext oder Mehrwert.

Außerdem hat Claude etwas Interessantes herausgefunden: Wenn du ein erfolgreiches Reel einige Wochen später genauso noch einmal veröffentlichst, kann es erneut unter deinen 10 erfolgreichsten Inhalten landen. Falls du noch einen Grund gebraucht hast, erfolgreichen Content wiederzuverwenden, statt jedes Mal bei null anzufangen – hier ist er.

Ich würde diese Analyse übrigens auch mit Creatorn außerhalb deiner eigenen Branche oder Nische machen. Ich schaue mir zum Beispiel gerne Creator aus den Bereichen Personal Branding, persönliche Finanzen und persönliche Entwicklung an.

Ihre Formate zu analysieren und auf meine eigene Branche zu übertragen, führt oft zu neuen Kombinationen, die richtig gut funktionieren. So wirkt mein Content frischer und hebt sich stärker von dem ab, was alle anderen in meiner Branche machen.

2 Der Analyst: findet heraus, was bei deinem Content funktioniert

Der zweite Agent konzentriert sich ganz auf deinen eigenen Content.

Ich nutze Claude zusammen mit dem Metricool-Connector, um meine bisherigen Beiträge zu analysieren, die erfolgreichsten herauszufiltern und vor allem zu verstehen, was sie über die Zahlen hinaus gemeinsam haben.

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Analysiere anhand meiner Metricool-Daten alle Instagram-Inhalte, die ich in den letzten drei Monaten veröffentlicht habe. Ermittle die 10 Beiträge mit dem höchsten Engagement und der größten Reichweite.

Zeige mir, was diese Beiträge über die reinen Zahlen hinaus gemeinsam haben: Thema, Format, Art des Hooks, Länge und Ansatz. Welche Muster funktionieren bei mir besonders gut, ohne dass ich es bisher bemerkt habe? Wovon sollte ich mehr machen und womit sollte ich keine Zeit mehr verschwenden? Welche weiteren Erkenntnisse kannst du aus den Daten ableiten?

Beschränke die Analyse nicht auf Karussells und andere Feed-Posts, sondern beziehe auch Reels mit ein.

Reels gelten oft als das Format schlechthin, wenn es um Wachstum auf Instagram geht. Bei mir sieht es anders aus: Karussells funktionieren deutlich besser – und zwar mit großem Abstand.

Claude hat bei der Analyse festgestellt, dass meine Karussells fünfmal mehr Saves erzielen als meine Reels. Und noch etwas hat mich überrascht: Immer wenn ich dieselbe Idee sowohl als Karussell als auch als Reel veröffentlicht habe, hat das Karussell besser abgeschnitten.

Genau diesem Teil des Prozesses schenken wir oft viel zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei sammeln sich Monat für Monat immer mehr Daten über deinen eigenen Content an. Jeder einzelne Beitrag ist im Grunde ein kleiner Test, bei dem deine Zielgruppe bereits gezeigt hat, was funktioniert und was nicht.

Doch die wenigsten schauen später noch einmal zurück und analysieren, was sich aus diesen Ergebnissen lernen lässt.

Am meisten holst du aus diesem Agenten heraus, wenn du seine Erkenntnisse mit deiner eigenen Erfahrung bei der Content-Erstellung kombinierst.

Mit der Zeit habe ich zwei unterschiedliche Muster erkannt, die bei meinen Karussells besonders gut funktionieren. Daraus habe ich zwei Möglichkeiten entwickelt, um bestehende Inhalte wiederzuverwenden.

Heute wird deshalb aus jedem Newsletter, den ich veröffentliche, anschließend gleich zwei Karussells: eines im Schritt-für-Schritt-Format und eines, das das Thema aus einer breiteren Perspektive aufgreift.

3 Der Stratege: Muster allein reichen nicht

Herauszufinden, was funktioniert, und es zu wiederholen, kann dir virale Erfolge bringen. Für nachhaltiges Wachstum reicht das aber nicht.

Für Viralität kannst du analysieren, was erfolgreiche Inhalte gemeinsam haben, und aktuelle Trends aufgreifen. Wenn du wirklich wachsen willst, musst du dir schwierigere – und manchmal auch unangenehme – Fragen stellen.

Schafft es dein Content, aus Zuschauern Follower zu machen? Oder sammelst du einfach nur Aufrufe, die am Ende zu nichts führen?

Erreichst du wirklich die richtigen Menschen? Oder ziehst du stattdessen diese reizenden Männer an, die ausgerechnet dann auftauchen, wenn du auf einem Foto mal etwas mehr Ausschnitt zeigst? (Leider spreche ich aus Erfahrung.)

Deshalb landen die Muster, die meine ersten beiden Agenten erkennen, nicht direkt als neue Beiträge in meinem Content-Plan. Ich nutze sie zuerst, um meine Strategie weiterzuentwickeln und bessere Entscheidungen darüber zu treffen, welche Inhalte ich tatsächlich erstellen möchte.

Nimm eine Sprachnachricht für Claude auf und erkläre darin, wofür deine Marke steht, wer deine Zielgruppe ist, wie du dich positionierst und welche Content-Strategie du verfolgst. Verwende anschließend diesen Prompt:

Das sind die Muster, die ich in meiner Branche und bei meinen eigenen erfolgreichsten Inhalten erkannt habe: [Ergebnisse des Scouts und des Analysten hier einfügen]

Prüfe, ob diese Muster zu meinem Nutzenversprechen, meiner Zielgruppe und meinen Zielen passen. Sage mir, welche davon für meine Marke sinnvoll sind und meine Zeit wert sind – und welche nur Ablenkung sind und mich von meiner Strategie wegführen würden, auch wenn sie bei anderen Creatorn oder Marken funktionieren. Gehe besonders auf die Muster ein, die bei anderen funktionieren, aber nicht zu mir passen, und erkläre mir, warum.

Leite daraus anschließend drei Content-Pfeiler ab.

❝

Danach stelle ich Claude noch diese Frage:

Würdest du auf Grundlage dieser Ergebnisse Änderungen an meinen Skills empfehlen? Falls du dafür tiefer in die Analyse einsteigen musst, tue das. Ändere keine Skills, sondern mache mir nur konkrete Vorschläge und erkläre, warum du sie empfiehlst.

In meiner Branche dreht sich fast alles um Reels – und häufig um Reels, die auf Hype und FOMO setzen. Hätte ich mich nur daran orientiert, was gerade gut funktioniert, hätte ich wahrscheinlich die Hälfte meines Content-Plans umgestellt und versucht, bei diesem Trend mitzuhalten.

Meine eigenen Daten zeigen mir aber schon seit Monaten etwas anderes: Meine Zielgruppe bevorzugt Karussells. Sie speichert und teilt sie – und folgt mir ihretwegen. Und Hype gehört schlicht nicht zu meiner Content-Strategie.

Eine Wettbewerbsanalyse zeigt dir, was gerade gut funktioniert. Diese Agenten gehen einen Schritt weiter: Sie zeigen dir, was gut funktioniert – und was davon auch wirklich zu dir und deiner Marke passt.

4 Der Ideengeber: Er liefert die Ansätze, ich schreibe

Ich lasse KI meine Inhalte nicht für mich schreiben – und das wird sich auch nicht ändern.

Dieser Agent liefert mir stattdessen verschiedene Ansätze, die mir den Einstieg erleichtern: Ausgangspunkte, die darauf basieren, was bereits funktioniert und gleichzeitig zu meiner Strategie passt.

Wenn ich mich dann ans Schreiben setze, starte ich also nicht bei null, sondern habe bereits eine Idee, die gute Chancen hat, zu funktionieren.

Und weil du mit Metricool deine Beiträge nicht nur analysieren, sondern auch einplanen kannst, bleibt alles in einem Workflow. Sobald der Agent mir die Ansätze liefert, die ich weiterverfolgen möchte, kann ich daraus direkt meinen Content erstellen und einplanen – ohne zwischendurch in andere Tools zu wechseln oder nachts um zwölf noch Captions bei Instagram hineinzukopieren.

Daten helfen dir dabei, Muster zu erkennen und zu entscheiden, was du daraus machen kannst. Die Ideen selbst und die Entscheidung, wie du sie umsetzt, müssen aber von dir kommen. Denn genau das ist es, was deinen Content von anderen unterscheidet.

Ich bin immer noch die Künstlerin – aber jetzt habe ich ein Labor

Ich bin immer noch diejenige, die kreativ arbeitet. Der Unterschied ist: Dieses Jahr habe ich endlich einen Analysten an meiner Seite.

So baust du dir dein eigenes Team auf:

1. Erstelle ein Konto bei Metricool

Du kannst kostenlos starten:

2. Verbinde deine Social-Media-Accounts mit Metricool

So hat dein Analyst die Daten, die er für seine Auswertungen braucht.

3. Füge mindestens fünf Wettbewerber aus deiner Branche und fünf weitere Creator aus anderen Bereichen hinzu, die dich inspirieren. Diese Accounts liefern dem Scout die Daten für seine Analyse.

4. Verbinde Claude mit Metricool: Gehe zu Personalisieren > Connectors > Benutzerdefinierten Connector hinzufügen, füge https://ai.metricool.com/mcp ein und melde dich an.

5. Lade die Skill herunter und füge sie zu Claude hinzu: Gehe zu Personalisieren > Skills > Hinzufügen > Skill hochladen. Anschließend kannst du die vier Agenten mit /content-advisors starten.

Zum Schluss setzt du drei konkrete Dinge aus den gewonnenen Erkenntnissen um: Plane zum Beispiel den Content für die nächste Woche mit einem klaren Ziel, passe deine Content-Strategie an oder erstelle eine Claude-Skill, die diesen Prozess jede Woche oder alle zwei Wochen automatisch für dich wiederholt.

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