
Metricooler, du hast bestimmt auch schon mal gedacht, dass dein Unternehmen einfach nicht spannend genug für Social Media ist.
Dabei gibt es genug Marken und Unternehmen, bei denen man auf den ersten Blick kaum weiß, was sie auf Social Media überhaupt posten könnten. Wahrscheinlich haben auch sie sich schon gefragt, ob es in ihrer Branche genug zu erzählen gibt und ob sich damit wirklich neue Follower gewinnen lassen. Und trotzdem haben sie es geschafft, eine starke Social-Media-Präsenz aufzubauen und ihre Marke wachsen zu lassen.
Nehmen wir zum Beispiel diesen Käseladen. Das Prinzip hinter seinem Content ist denkbar einfach: Käse an der Ladentheke zeigen. Doch dann filmte das Team, wie ein zehn Kilo schwerer Cheddar-Laib aufgebrochen wurde – und das Video kam auf über 8 Millionen Aufrufe. Denn mal ehrlich: Wann bekommt man schon mal die Gelegenheit, dabei zuzusehen, wie ein mehrere Kilo schwerer Cheddar-Laib aufgebrochen wird?
In diesem Newsletter zeigen wir dir 10 Beispiele, die beweisen, dass du mit Social-Media-Content dein Unternehmen voranbringen kannst – ganz egal, in welcher Branche du tätig bist.
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Zeige Momente statt Funktionen
DJI könnte seine Kameras ganz klassisch vermarkten: Videos in 4K aufnehmen, technische Daten aufzählen und einzelne Funktionen vorstellen. Stattdessen zeigt die Marke lieber, was sich mit ihren Kameras alles machen lässt, ohne ständig über das Produkt selbst zu sprechen.
In diesem Reel begleitet die Kamera den Weg von der Wasseroberfläche bis hinunter auf den Meeresgrund. In einem anderen sehen wir zuerst, wie die Aufnahme entstanden ist, und anschließend das fertige Ergebnis.
➜ Was kannst du daraus lernen?
Du musst nicht jede einzelne Funktion erklären, um ein Produkt zu verkaufen. Manchmal reicht es aus, den richtigen Moment zu zeigen und das Produkt für sich selbst sprechen zu lassen. Am Ende zählt also weniger, welche technischen Daten ein Produkt hat, sondern viel mehr, was man damit tatsächlich machen kann.
Nicht jeder gehört zu deiner Zielgruppe
Manche Marken glauben, dass sie mit ihrem Content jeden erreichen müssen. Doch in den meisten Fällen ist genau das gar nicht nötig.
Smallish weiß ganz genau, wen die Marke ansprechen möchte: Studenten, die in ein Studentenwohnheim ziehen. Und genau auf diese Zielgruppe ist der gesamte Content zugeschnitten. Das mag zunächst einschränkend wirken, ist aber gerade die Stärke der Strategie: Smallish erstellt Content rund um Situationen und Probleme, die für die eigene Zielgruppe tatsächlich relevant sind.
1 Million Aufrufe und 34.000 Likes zeigen, dass die Strategie funktioniert:
➜ Was kannst du daraus lernen?
Du musst nicht alle erreichen. Wenn deine Zielgruppe klein ist oder eine bestimmte Nische besetzt, richte deinen Content gezielt auf sie aus, statt einer großen Reichweite hinterherzujagen, nur um viral zu gehen oder deine Zahlen in die Höhe zu treiben.
Zeige die Menschen hinter deiner Marke
Behind-the-Scenes-Content funktioniert fast immer. Er gibt deiner Marke ein Gesicht und schafft eine stärkere Verbindung zu deiner Community.
Hello Sweets Candy & Pop Shop macht genau das mit einem ganz einfachen TikTok: Das Team packt eine Bestellung mit 171 Süßigkeiten (ja, wirklich 171!), stellt dabei jedes Produkt vor und nimmt die Zuschauer beim gesamten Verpacken mit.
➜ Was kannst du daraus lernen?
Manchmal ist die Person hinter der Marke genauso wichtig wie das Produkt selbst. Eine Bestellung zu verpacken, ist für dich vielleicht reine Routine – für deine Community kann das genau der richtige Content sein, der am Ende deine Produkte verkauft.
Die Idee für dein nächstes Video steckt in den Kommentaren
Nicht jeder Content muss Wochen im Voraus geplant und bereits in deinem Content-Kalender eingetragen sein. Manchmal kommen die besten Ideen direkt von den Menschen, die deine Videos ansehen und kommentieren.
Woran erkenne ich, ob ein Produkt echt ist?
Eine berechtigte Frage, die sich wahrscheinlich viele stellen. Warum also nicht einfach ein kurzes Video drehen und sie beantworten? Genau das hat eine Marke für afrikanische Peelingschwämme gemacht – und daraus wurde eines ihrer meistgesehenen Videos:
@bellanomiskincare Replying to @Watermelon360vibezz? I hope this helps 💕 our authentic African exfoliating net sponges are 💯 the real ones. #africannetsponge... See more
„Erinnerst du dich an diese Süßigkeiten, die …?“
Und siehe da: Das Produkt hattest du längst im Sortiment – du bist nur noch nicht auf die Idee gekommen, es in deinem Content zu zeigen. Dieser Süßigkeitenladen hat genau auf solche Kommentare gehört und mit einem Beitrag, in dem das Produkt ganz direkt vorgestellt wird, 11 Millionen Aufrufe erzielt.
➜ Was kannst du daraus lernen?
Videos, in denen du auf Kommentare antwortest, schaffen Nähe zu deiner Community – und zeigen dir gleichzeitig ganz konkret, welche Themen deine Follower interessieren.
„Ich will nicht jedes Mal das Gleiche posten“
Du hast gerade ein Restaurant eröffnet und möchtest nicht in jedem Beitrag schreiben: „Kommt vorbei und probiert unsere Gerichte“ oder „Lasst euch unser Steak Tatar nicht entgehen“.
Das Chelsea Square Diner zeigt, dass es auch anders geht. In einem Reel über 7 Dinge in unserem Restaurant, die dir wahrscheinlich noch nie aufgefallen sind, zeigt das Team zum Beispiel, dass Bestellungen noch von Hand aufgenommen werden, rund um die Uhr Frühstück serviert wird und die Desserts selbst gemacht werden. So erfährst du ganz nebenbei, was das Restaurant besonders macht – ohne dass dir ein riesiges Neonschild „Probiere unseren Kaffee“ entgegenleuchtet.
Und mal ehrlich: Diese Pancakes brauchen wirklich keine große Ankündigung.
Überhaupt schafft es das Restaurant ziemlich gut, dass man am liebsten direkt vorbeischauen möchte.
Dieses Video, das an einem Regentag im Restaurant aufgenommen wurde, lebt komplett von der Stimmung: Kaffee, eine tolle Aussicht und gute Gesellschaft. Verkauft wird dir dabei nichts, nicht einmal ein Stück Kuchen. Aber allein die Vorstellung, selbst dort zu sitzen, reicht schon aus, um am liebsten sofort einen Tisch zu reservieren.
➜ Was kannst du daraus lernen?
Mache aus den kleinen Dingen das, was dich besonders macht. Ein Diner ist zunächst einmal ein Restaurant wie jedes andere. Das Chelsea Square Diner schafft es jedoch, mit genau diesen kleinen Details Lust auf einen Besuch zu machen – ohne dabei überhaupt etwas verkaufen zu müssen.
Auch der Entstehungsprozess verkauft
Zu zeigen, wie dein Produkt entsteht, ist ein starker Hook. Dabei geht es nicht darum, ein Tutorial zu erstellen, das jeder zu Hause nachmachen kann, sondern den gesamten Entstehungsprozess von Anfang bis Ende zu zeigen.
Diese Schmuckmarke zeigt in ihren Videos, wie ihre Ringe entworfen und angefertigt werden. So bekommen die Zuschauer einen Einblick in die Handarbeit und die verwendeten Materialien – ideal, um transparent zu zeigen, was tatsächlich hinter dem fertigen Produkt steckt.
Der Tätowierer Jamie Lo hat auf TikTok den gesamten Vorbereitungsprozess für das Tattoo eines echten Kunden gezeigt: wie er sein Studio vorbereitet, welche Materialien er verwendet und wie er das Motiv ausdruckt. Damit zeigt er nicht nur, wie professionell er arbeitet, sondern schafft auch Vertrauen bei allen, die noch überlegen, sich von ihm tätowieren zu lassen.
Ich gebe es zu: Beiträge von Unternehmen, mit deren Arbeit ich selbst überhaupt nichts zu tun habe, sind meine Schwäche. Zu sehen, wie zum Beispiel eine maßgefertigte Treppe von Anfang bis Ende eingebaut wird, macht mir viel mehr Spaß, als es eigentlich sollte. Iron Timbers ist ein hoch spezialisiertes Unternehmen – und trotzdem erreichen seine Videos Millionen von Menschen.
➜ Was kannst du daraus lernen?
Wenn du zeigst, wie dein Produkt entsteht, kannst du verkaufen, ohne sagen zu müssen: „Hey, kauf bei uns.“ Was für dich längst Alltag ist, weil du es jeden Tag machst, kann für jemanden, der von außen zuschaut, unglaublich spannend sein.
Jetzt hast du jede Menge Ideen und Inspiration gesammelt. Damit sie nicht wieder verloren gehen, fehlt nur noch der nächste Schritt: Plane sie direkt in deinem Metricool-Kalender ein und bereite alles für die Veröffentlichung vor.
DIESE WOCHE WICHTIG
Kurzvideos (49 %) und Inhalte von Experten (42 %) sind auf LinkedIn der beste Weg, um die Aufmerksamkeit der Gen Z zu gewinnen
↳ Video ist das Format, das persönliche Profile am häufigsten nutzen (40,11 %) – auf Unternehmensseiten liegt es auf Platz zwei (24,75 %) – LinkedIn-Studie von Metricool
Adam Mosseri sagt: Ohne die Algorithmen von Instagram, die Inhalte sortieren, wäre die Plattform ein deutlich weniger fesselndes Erlebnis

Meta startet „Meta One" – das neue kostenpflichtige Abo mit erweiterten KI-Funktionen und Premium-Tools für Facebook, Instagram, WhatsApp und Meta AI
WEBINAR
Whimsical AI and The Art of Vibe Coding
Für dein kreatives Projekt brauchst du nur eine Idee, etwas Neugier und die richtigen KI-Tools – genau das nennt man Vibe Coding.
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📆 1. Oktober 2026, 17:30 Uhr (MESZ)

VIDEO
5 Storytelling-Techniken: So schreibst du funktionierende Hooks!
In diesem Video erfährst du, wie du aus scheinbar langweiligen Alltagsmomenten packende Stories machst. Wir zeigen dir 5 Storytelling-Techniken, die große Marken bereits nutzen, und wie du sie in deinem eigenen Content einsetzen kannst, ohne Extra-Budget oder großes Team
P.S.
Letzte Woche kam „Practical Magic 2“ ins Kino – die Fortsetzung des Originals, das vor 28 Jahren erschienen ist.
Gefühlt sehe ich inzwischen nur noch Remakes oder Fortsetzungen von Filmen, die schon ewig alt sind. Langsam könnte man meinen, Hollywood gehen die Ideen aus.
Aber ich bin ein riesiger Fan von Sandra Bullock und Nicole Kidman – und natürlich auch vom Film selbst. Den lasse ich mir also auf keinen Fall entgehen. Popcorn inklusive.
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