Metricooler,

Wahrscheinlich betreust du eine oder mehrere Marken auf Social Media: Du planst und veröffentlichst Content und behältst die Kennzahlen im Blick. Bei organischem Content kannst du dabei vieles einfach ausprobieren: posten, schauen, was funktioniert, und deine Strategie entsprechend anpassen. Was dich das kostet? Vor allem Zeit.

Aber bei Social Ads sieht die Sache anders aus.

Vielleicht hast du dich bisher noch nicht an Social Ads herangewagt – weil dir die Zeit fehlt, der Werbeanzeigenmanager abschreckend wirkt oder sich einfach nie der richtige Moment ergeben hat. Vielleicht schaltest du auch schon ab und zu eine Kampagne mit kleinem Budget. Egal, wie viel Erfahrung du mit Social Ads hast: Einfach ausprobieren, was funktioniert, wird hier schnell teuer. Denn jeder Test kostet Geld.

Genau deshalb haben wir die Social Ads Studie 2026 erstellt. Dafür haben wir 628.969 Kampagnen mit einem Werbevolumen von 471 Millionen $ analysiert – darunter die Marken, die am meisten investieren und entsprechend viel Erfahrung gesammelt haben. Du kannst dir anschauen, wie sie ihr Budget einsetzen und aus ihren Erfahrungen lernen, bevor du dein eigenes Geld investierst.

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Social Media Ads sind … Marketing

Und als Marketinginstrument funktionieren sie nach derselben Logik wie organischer Content: Zuerst werden Menschen auf dich aufmerksam. Dann wächst ihr Interesse. Und schließlich entscheiden sie sich, aktiv zu werden.

Wir haben die Daten der Studie deshalb nach den 3 Phasen des Funnels aufgeteilt. So siehst du für jede Phase, was dich erwartet, welches Ziel du verfolgen solltest, mit welchen Kampagnen du es erreichst – und was dich das Ganze kostet.

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Nur 9 % der Werbetreibenden haben 2026 TikTok als Werbeplattform genutzt – entweder ausschließlich oder zusätzlich zu anderen Plattformen.

Top of the Funnel: Wenn du erst einmal bekannt werden musst

Dein Ziel: Deine Zielgruppe soll deine Marke entdecken  und sie möglichst oft im Feed zu sehen bekommen. Kurz gesagt: Deine Marke soll zwischen all den anderen positiv auffallen.

Die passenden Kampagnen: Wähle auf Meta Bekanntheit und auf TikTok Reichweite.

Die Kosten: Es kommt darauf an (sorry). Wenn du möglichst viele Menschen zu möglichst niedrigen Kosten erreichen möchtest, schneidet TikTok besser ab. Der CPM (Kosten pro 1.000 Impressionen) liegt dort 22 % unter dem von Meta. Konkret zahlen die für unsere Studie analysierten Accounts auf Meta 0,48 $ pro 1.000 Anzeigenimpressionen, auf TikTok dagegen 0,38 $.

Middle of the Funnel: Wenn sie dich kennen, aber noch unentschlossen sind

Dein Ziel: Interesse an deiner Marke wecken und dafür sorgen, dass die Nutzer mehr erfahren möchten. Das kann sich zum Beispiel durch ein Like, einen Kommentar oder einen Besuch auf deiner Website zeigen.

Die passenden Kampagnen: Auf Meta sind das Traffic und Interaktionen, auf TikTok Traffic und Videoaufrufe.

Die Kosten: Mit Traffic-Kampagnen erzielt TikTok fast achtmal so viele Klicks wie Meta – und das bei weniger als der Hälfte der Kosten pro Klick. Die von uns analysierten Marken zahlen auf Meta einen CPC (Kosten pro Klick) von 0,07 $, auf TikTok sind es 0,03 $.

Bei Interaktionskampagnen dreht sich das Bild jedoch um. Meta erzielt mit einem geringeren Gesamtbudget pro Kampagne eine ähnliche Engagement-Rate wie TikTok und deutlich mehr Interaktionen pro investiertem Dollar: 10,8 auf Meta gegenüber 8,2 auf TikTok.

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67 % der Meta-Ads-Kampagnen konzentrieren sich auf den Middle of the Funnel, aber 70 % des Budgets fließen in den Bottom of the Funnel.

Bottom of the Funnel: Wenn aus Interesse eine Handlung wird

Dein Ziel: Deine Zielgruppe soll aktiv werden – also genau das tun, was du erreichen möchtest: ein Formular ausfüllen, eine Ressource herunterladen, etwas kaufen und so weiter. Kurz gesagt: aus Interessenten Kunden machen.

Die passenden Kampagnen: Auf Meta sind das Leads, Verkäufe und App-Promotion. Auf TikTok kommen zusätzlich Web-Conversions hinzu.

Die Kosten: Bei Lead-Kampagnen zahlen die von uns analysierten Marken auf TikTok 2,69 $ pro Lead – weniger als die Hälfte der 6 $, die ein Lead auf Meta kostet. Und der Preis ist nicht der einzige Vorteil: Bei ähnlichen Ausgaben pro Kampagne generiert TikTok außerdem doppelt so viele Leads wie Meta.

Und was nehmen wir daraus mit?

Bei Verkaufskampagnen auf Meta erzielten die Marken aus unserer Studie für jeden investierten Dollar im Durchschnitt 4,57 $ Umsatz. Das ist nur eine Phase des Funnels und eine Plattform und natürlich keine Garantie dafür, welche Ergebnisse du selbst erzielen wirst. Es zeigt aber, welches Potenzial Social Ads haben: Aus einem investierten Dollar können mehrere Dollar Umsatz werden.

Allerdings ist dieser ROAS rückläufig: 2025 lag er noch bei 5,48 $. Das zeigt, dass die Spielräume kleiner werden – und es immer wichtiger wird, schon vor der Investition zu wissen, wo dein Budget die besten Ergebnisse erzielt. In der Studie schlüsseln wir die Daten Schritt für Schritt für dich auf.

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6 Social-Media-Aufgaben, die du mit Claude Cowork automatisieren kannst

Schau dir an, wie Claude Cowork deine Social-Media-Arbeit mit Metricool automatisiert. In diesem Video zeigen wir dir, wie du KI-gestützte Aufgaben wie tägliche Performance-Reports, Wettbewerbsanalysen, Content-Ideen, die Entwicklung deiner Followerzahlen und Berichte für Kunden automatisieren kannst – und das auf Basis deiner echten Social-Media-Daten. Statt Claude jeden Tag dieselben Fragen zu stellen, stehen deine Insights genau dann bereit, wenn du sie brauchst. So verbringst du weniger Zeit mit Reporting und mehr Zeit damit, deine Accounts weiterzuentwickeln.

P.S.

Dieses Wochenende kommt das Metricool-Team zu unserem jährlichen Epic Weekend zusammen, und Teammitglieder aus aller Welt fliegen ein, um sich persönlich kennenzulernen, gemeinsam als Team zu wachsen und zu erleben, wie wir abseits der Bildschirme eigentlich so sind.

So gut fühlt es sich an, nur einmal im Jahr aus dem Google Meet rauszukommen, das ist wohl der einzige Nachteil der Remote-Arbeit.

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