
Hallo Metricooler,
„Sei einfach du selbst.“ Diesen Rat hast du bestimmt schon unzählige Male gehört. Im echten Leben finden die meisten von uns irgendwann heraus, was das eigentlich bedeutet.
In den sozialen Netzwerken ist das aber oft schwieriger. Überall gibt es neue Trends, Formate und Accounts, an denen man sich orientieren kann. Herauszufinden, wofür eine Marke wirklich steht, braucht Zeit – und ein gutes Maß an Ehrlichkeit.
Bei Metricool sind wir vieles: authentisch, humorvoll, oft mit einer klaren Meinung zu Social Media und gleichzeitig absolute Daten-Nerds. Wir verbringen tatsächlich Tage damit, Tabellen zu durchforsten, um Antworten auf die Fragen zu finden, die Social-Media-Profis tagtäglich beschäftigen. Genau darin liegt unser größter Unterschied. Und genau darauf legen wir größten Wert.
Immer dann, wenn wir genau diese Erkenntnisse in unseren Inhalten teilen, kommt das bei unserer Community besonders gut an.
Hier ein Beispiel: Ein einziges Karussell mit Daten aus unserer aktuellen Instagram-Studie erzielte mehr als 113.000 Aufrufe, 8.868 Interaktionen, 2.217 Kommentare und 1.991 gespeicherte Beiträge.
Jeder kennt jemanden, der einfach drauflos postet, nie einen Blick in die Analytics wirft oder immer noch glaubt, dass #fyp der Schlüssel zum Erfolg ist.
Leite diese E-Mail an diese Person weiter. Manchmal zeigt sich wahre Freundschaft auf ungewöhnliche Weise. 😌

Heute schauen wir uns an, warum dieses Karussell so gut funktioniert hat – und wie du dieselben Prinzipien auf deine eigenen Inhalte übertragen kannst.
1. Nutze das, was nur du hast
Was uns am meisten von anderen unterscheidet, sind unsere eigenen Studien. Jedes Jahr analysieren wir mehrere Millionen Social-Media-Beiträge und stellen die Ergebnisse kostenlos zur Verfügung. Das macht in unserer Branche sonst niemand.
Datenbasierte Inhalte gehören zu den Grundpfeilern unserer Content-Strategie. Deshalb klingen Beiträge, die auf unseren Studien basieren, nicht wie alle anderen – weil sie es auch nicht sind.
Was bedeutet das für dich?
Jede Marke hat etwas, das sie einzigartig macht. Meistens ist das nicht das Produkt oder die Dienstleistung, sondern das Wissen, die Erfahrungen und die Erkenntnisse, die sie im Laufe der Zeit gesammelt hat – und auf die sonst niemand Zugriff hat.
Vielleicht betreibst du eine Buchungsplattform und weißt genau, welche Unterkünfte die meisten Buchungen erzielen. Vielleicht bist du Personal Trainer und hast mit Hunderten von Kunden gearbeitet, sodass du genau erkennst, warum Menschen ihr Training abbrechen. Oder du bist Florist und hast Tausende Hochzeiten begleitet – und weißt deshalb, welche Entscheidungen Brautpaare im Nachhinein am häufigsten bereuen.
Das sind deine „24 Millionen Beiträge“. Genau dort liegen die Geschichten und Erkenntnisse, die niemand sonst erzählen kann.
2. Bleibe konsequent – nicht nur gelegentlich
Eine einzige Studie reicht nicht aus, um eine Community aufzubauen. Und eine einzelne Erkenntnis schafft noch lange kein Vertrauen. Entscheidend ist, dass du immer wieder auf das zurückkommst, was dich besonders macht – in unterschiedlichen Formaten und immer wieder aufs Neue. So weiß deine Community: Wenn du Daten teilst, lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Das Karussell aus unserer aktuellen Instagram-Studie erzielte eine Kommentarquote von rund 5 % der gesamten Reichweite. Das ist kein Zufall. Unsere Community weiß: Wenn wir Daten veröffentlichen, steckt Substanz dahinter.
Was bedeutet das für dich?
Marken, die langfristig erfolgreich sind, machen genau das. Sie nutzen ihre Stärken nicht nur gelegentlich, sondern immer wieder.
Frage dich deshalb einmal: Wie oft greifst du in deinen Inhalten tatsächlich auf das zurück, was dich von anderen unterscheidet? Wenn die Antwort „manchmal“ oder „nur, wenn wir etwas Großes zu verkünden haben“ lautet, lässt du wahrscheinlich Potenzial ungenutzt.
Dafür braucht es nicht jedes Mal eine große Studie. Oft reicht schon eine Beobachtung aus deinem Arbeitsalltag, ein Muster, das dir immer wieder auffällt, oder eine Frage, die dir Kunden regelmäßig stellen.
Tipp 💡
Frage Metricool nach deinen erfolgreichsten Inhalten des Jahres und finde heraus, welche Beiträge bei deiner Community am besten ankommen.

3. Wähle das passende Format für deine Inhalte
Gute Daten werden gespeichert – und genau das signalisiert dem Algorithmus, dass es ein guter Beitrag ist.
Unser Karussell wurde fast 2.000 Mal gespeichert. Das liegt vor allem daran, dass Karussells ideal sind, wenn Menschen Informationen später noch einmal nachlesen möchten.
Im Durchschnitt erzielen Karussells 89 Speicherungen, Reels dagegen 69. Das passende Format richtet sich nach dem Inhalt – nicht umgekehrt.
Was bedeutet das für dich?
Steht der Informationswert im Mittelpunkt – zum Beispiel Statistiken, Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder Analysen –, ist ein Karussell meist die bessere Wahl.
Geht es dagegen um einen Moment, eine Emotion oder eine Geschichte, spielt ein Reel seine Stärken aus.
Beispiel für einen emotionalen Beitrag:
Beispiel für einen Beitrag mit Daten:
4. Liefere Mehrwert – und biete denen, die mehr wollen, zusätzliche Inhalte
Unser Karussell hat auch ohne den Link zur vollständigen Studie funktioniert. Wer es gelesen hat, konnte Instagram schließen und trotzdem etwas Neues mitnehmen. Der Link war für alle da, die tiefer einsteigen wollten – aber nicht Voraussetzung, um einen Mehrwert aus dem Beitrag zu ziehen.
Genau so entsteht langfristig Vertrauen. Deine Inhalte sollten nicht nur neugierig machen, sondern auch halten, was sie versprechen. Der CTA ist eine Ergänzung – nicht der eigentliche Inhalt.
Was bedeutet das für dich?
Stell dir eine einfache Frage: Hat jemand aus deinem Beitrag etwas mitgenommen, auch wenn er danach nichts weiter getan hat?
Wenn die Antwort “Ja” lautet, baust du Vertrauen auf. Wenn nicht, versucht dein Beitrag wahrscheinlich zu sehr, Menschen zum Klicken zu bewegen.
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In diesem Tutorial zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du Trial Reels mit Metricool planst, damit sie automatisch veröffentlicht werden.
PS
Sony hat angekündigt, den Verkauf physischer Spiele bis 2028 einzustellen. Ich muss zugeben, das hat mich ein bisschen wehmütig gemacht. Ein Regal voller Spiele, Bücher oder Schallplatten hat einfach seinen ganz eigenen Charme.
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